Und 50.000 besuchen Outdoorfestival

München strampelt sich ab: 15.000 Radler erobern den Ring

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Der Corso auf dem Mittleren Ring verlief völlig reibungslos.

München - Radlerherz, was willst du mehr? Völlig autofreie Straßen und dazu das schönste Sonnenwetter – die erste Münchner Ringparade, organisiert von der Radlhauptstadt München, war ein Traum!

15.000 Frauen, Männer und Kinder strampelten Sonntagmmittag über die extra für andere Fahrzeuge abgesperrte, zwölf Kilometer lange Strecke. Die erste Münchner Ringparade war ein voller Erfolg.

Um ein Uhr gab OB Dieter Reiter das Startsignal an der Plinganser Straße. Los ging’s über den Mittleren Ring durch den Luise-Kiesselbach- und den Trappentreutunnel, weiter über die Donnersbergerbrücke, durch den Landshuter-Allee-Tunnel und über den Georg-Brauchle-Ring bis zum Tollwood-Gelände im Olympiapark.

„Alles lief reibungslos“, resümierte am Nachmittag eine Radlhauptstadt-Sprecherin. „Am Anfang hat es sich ein bisschen gestaut, aber dann hatten alle wunderbar Platz.“ Schaulustige winkten, auf den Gegenfahrbahnen hupten die Autos freundlich, besonders in den Tunneln johlten und klingelten die Radler wie wild. Im Olympiapark konnten die 50.000 Teilnehmer beim Outdoorsportfestival noch 50 Sportarten ausprobieren – oder auch ihre Wadeln gemütlich in die Sonne legen.

Münchner Ringparade: "Ein Erlebnis"

„Wir haben diesen Tag alle genossen! Durch die leeren Tunnel zu fahren, war ein komisches Gefühl.“ Christina (36), Max (4), Simon (10) und Marcel (30) aus München

ast

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