Sein dunkles Geheimnis vor Gericht

Münchner soll seine Freundin vergewaltigt haben

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Düsterer Auftritt vor Gericht: Stefan M. (mit seiner Anwältin) versteckt sich unter einem schwarzen Kopftuch.

München - Schockierende Vorwürfe: Ein Münchner (32) soll im April seine damalige Freundin in ihrer gemeinsamen Wohnung in Feldmoching brutal vergewaltigt und hinterher schwer misshandelt haben. Doch auf der Anklagebank will der Arbeitlose von jener düsteren Nacht nichts wissen.

Dieser Mann hat etwas zu verbergen. Darauf deutet jedenfalls sein Auftritt zum Prozess­auftakt am Freitag am Münchner Landgericht hin. Unter einem schwarzen Kopftuch suchte er Schutz vor neugierigen Blicken. Kein Wunder: Denn die Anklage nennt mit verstörender Genauigkeit Details der Tat, die der mutmaßliche Vergewaltiger begangen haben soll.

Es war mitten in der Nacht, als Svenja L. (Namen geändert) nach Hause kam. Ein Freund hatte sie bis vor die Haustür des Einfamilienhauses in der Feldmochinger Straße gebracht. Laut Anklage saß Stefan M. in Unterhosen auf der Couch, schaute auf seinem Laptop Pornos.

Svenja L. verschwand kurz im Bad, legte sich dann zu ihrem Freund und gab ihm noch zu verstehen, dass sie in dieser Nacht keinen Sex mehr wolle. Doch Stefan M. soll sich auf seine Freundin gestürzt, ihr den Slip zur Seite gezogen und sie dann vergewaltigt haben. Dazu soll er seine Hand auf ihren Mund gepresst haben. Später in der Küche soll er wieder auf sie losgegangen sein und sie krankenhausreif geschlagen haben.

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