Handyvideo ging um die Welt

Münchner U-Bahn-Pöbler wohl schon Ende März vor Gericht

Ein Screenshot aus dem mittlerweile bei Facebook entfernten Handyvideo von der Auseinandersetzung.

München - Ende Januar ging ein Handyvideo von einer Auseinandersetzung in der Münchner U-Bahn um die Welt. Nun müssen sich die drei beteiligten Asylbewerber vor Gericht verantworten.

Das Handyvideo von der Pöbelei in der Münchner U-Bahn Ende Januar sorgte mächtig für Furore. Drei junge Afghanen, 19, 20 und 25 Jahre alt, die kurze Zeit später identifiziert werden konnten, sind darauf zu sehen. Sie pöbeln und gehen auf einen älteren Mann los. Ein Zeuge filmte den Vorfall und stellte sein Video davon noch am selben Abend ins Netz. Wie die Polizei später ermitteln konnte, sorgten die drei Asylbewerber nicht nur auf der Linie U1 für mächtig Ärger. Nachdem das Video aufgenommen wurde, pöbelten die drei in der U5 weiter.

Nach Informationen der Bild Zeitung sind die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft mittlerweile fast abgeschlossen. Das heißt: Die drei Asylbewerber könnten bereits Ende März vor Gericht stehen, also schon zwei Monate nach dem Vorfall. Gegen die drei steht der Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung im Raum, da sie gemeinschaftlich auf einen Fahrgast losgegangen sind.

Gegenüber der Bild sagt einer der Verteidiger der jungen Männer: "Meinem Mandanten tut das Ganze sehr leid. Ohne Alkohol und Gruppendynamik wäre es nie so weit gekommen."

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