Untere Naturschutzbehörde gibt Einverständnis

Neue Bäume am Stachus und Pasinger Rathaus

München - Der schlechte Zustand macht es nötig: Am Karlsplatz und am Pasinger Rathaus müssen zwei Bäume entfernt werden. Sie werden ersetzt. 

Eine Robinie am Karlsplatz sowie eine mehrstämmige Scheinakazie vor dem Pasinger Rathaus sind nicht mehr standsicher und werden beide am Dienstag, 16. Februar, entfernt. Dies teilt die Stadt am Freitag mit. Die Maßnahmen sind mit den zuständigen Bezirksausschüssen und der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.

Die Robinie am Karlsplatz ist aufgrund eines Pilzbefalls stark angefault. Deshalb muss der Baum, der auf der Verkehrsinsel vor dem Hotel Königshof steht, beseitigt werden. Die Arbeiten werden am 16. Februar nach dem morgendlichen Berufsverkehr ab zirka 9 Uhr beginnen und drei Stunden dauern. Während dieser Zeit muss eine Spur der angrenzenden dreispurigen Fahrbahn gesperrt werden. 

Robinie kann nicht erhalten bleiben

Ein Gutachten hat ergeben, dass der Baum nicht mehr zu retten ist. Durch eine Kronenreduzierung konnte der Baum nur kurzfristig stabilisiert werden. Inzwischen hat sich der Zustand des Baumes  weiter verschlechtert, so dass die Standsicherheit nicht mehr gegeben ist. Sobald die Witterung es erlaubt, wird noch im Frühjahr eine neue Robinie gepflanzt.

Die mehrstämmige Scheinakazie vor dem Pasinger Rathaus ist von Wurzelstockfäule betroffen und nicht mehr standsicher. Auch dieser Baum muss deshalb entfernt werden. Das Baureferat (Gartenbau) hat 2013 ein Gutachten erstellen lassen, das dem Baum damals bereits eine schwache Vitalität attestiert hatte. Die beiden Stämme zeigten Risse, der Stammfuß und die Wurzeln waren von Fäulnis befallen. Um den Baum zu entlasten, wurden die Kronen zurückgeschnitten und gesichert. 

Scheinakazie von Fäulnis befallen

Der Zustand des Baumes hat sich nun weiter verschlechtert. Die Fäulnis im Stammfußbereich hat sich ausgeweitet, stabiles Holz ist dort nur noch sechs bis acht Zentimeter dick vorhanden und der Baum kann nicht mehr erhalten werden. Als angemessener Ersatz wurde aus der städtischen Baumschule eine Japanische Zierkirsche ausgewählt. Bei diesem Baum handelt es sich um einen Solitär, der bereits acht Meter hoch ist und einen beträchtlichen Stammumfang von mehr als 50 Zentimetern aufweist. Sobald die Witterung es erlaubt, voraussichtlich Ende März oder Anfang April, wird der neue Baum gepflanzt.

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