36 Stadtteile auf 36 Karten

Neues Kartenspiel: München als Quartett

München Quartett
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Wieviele Menschen leben im Angerviertel? Und wieviele Hunde sind in der Unteren Au gemeldet? Diese Fragen und noch viele mehr beantwortet ein neues München-Quartett, das es nun gibt.

München - Wieviele Menschen leben in Obersendling? Wie weit ist es von Feldmoching zum Marienplatz? Diese und noch viel mehr Fragen beantwortet das Stadtteil-Quartett, das es nun für München gibt.

Quartett-Spiele erinnern an Kindheit: Mit den Freunden zusammensitzen, Karten austeilen und dann losraten. Unterschiedliche Kategorien gab es immer schon jede Menge: Autos, Schiffe, Hunde, Katzen, Tiere im Allgemeinen und Bundesliga-Profis im Besonderen. Nur für die Landeshauptstadt gab es ein solches Kartenspiel bislang noch nicht.

Das muss sich ändern, dachten sich der Jurist Daniel Pohl und der Werbegrafiker Markus Weber. Sie haben bereits vor zwei Jahren das Stadtteil-Quartett für Nürnberg - ihre Heimatstadt - erfunden. Und als sie das einem Bekannten aus München zeigten, konnte dieser gar nicht glauben, dass es das Spiel zwar für Nürnberg, nicht aber für München gibt.

Daten vom Statistischen Amt München

Deswegen ging die Arbeit gleich los. "Mit der Unterstützung des Statistischen Amtes in München, das die relevanten statistische Werte zur Verfügung stellte, konnte die Idee des Münchner Stadtteil-Quartett auch umgesetzt werden", sagt Daniel Pohl. Das Quartett ist ein klassisches Kartenspiel mit 36 Spielkarten. Und in jedem wird ein Stadtteil vorgestellt - etwa Angerviertel, Glockenbach und Freimann, Oberföhring ebenso wie die Untere Au.

Während bei Auto-Quartetten nach PS und bei Fußballspielern nach Einsätzen in der Nationalmannschaft gefragt wird, liegt im Münchner Quartett der Schwerpunkt ganz klar auf der Stadt selbst: Wieviele Einwohner hat der Stadtteil? Wieviele Kinder unter sechs Jahren leben in den Haushalten? Und sogar: Wieviele Hunde sind gemeldet? Oben drauf gibt's auf jeder Spielkarte ein Foto mit einer Sehenswürdigkeit oder einem bekannten Gebäude aus dem jeweiligen Stadtteil.

Nostalgie der Jugend

"Man erfährt während des Spielens praktisch nebenbei noch allerlei wissenswerte Informationen über seine Stadt", sagt Markus Weber. Die beiden Erfinder freuen sich darüber, nun ein "Stück Nostalgie ihrer Jugend" weitergeführt zu haben.

Das originelle München-Spiel gibt es in allen möglichen Buchhandlungen und außerdem auf der Homepage der Erfinder, kneipen-quartett.de. Es kostet 6,95 Euro und kann ab sofort gekauft werden.

pak

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