Polizei gründet Ermittlungsgruppe

86-jähriger Unfallverursacher ist vernommen worden

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Bei dem Unfall ist eine 25-Jährige ums Leben gekommen.

Der 86-Jährige, der am Freitagnachmittag auf der Nymphenburger Straße ungebremst in das Stauende an einer Ampel gerast war, ist bereits am Sonntag von den Ermittlern vernommen worden.

Was der Mann zu Protokoll gab, wollen die Ermittler jedoch nicht sagen. Entgegen Informationen eines Polizeisprechers, ebenfalls vom Sonntag, wurde der Münchner nicht schwer verletzt. Er wurde wie die meisten anderen Verletzten bereits am Wochenende aus dem Krankenhaus entlassen. Nur die 84-jährige Ehefrau des Unfallverursachers, die auf dem Beifahrersitz saß, liegt nach wie vor in einer Klinik. Sie hat Knochenbrüche erlitten. Wie berichtet, war bei der Karambolage eine 25-jährige Justizfachangestellte ums Leben gekommen.

Die Ermittler arbeiten nun daran, die genaue Ursache des Unfalls herauszufinden. Dazu wurde am Montag eine Ermittlungsgruppe gegründet. „Die Arbeiten sind sehr zeitaufwändig“, sagte ein Sprecher am Montag. „Bislang gibt es noch keine verlässlichen Erkenntnisse.“ Die abschließende Untersuchung des Gutachters stehe noch aus, zudem seien weitere Ermittlungen notwendig. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits am Freitag ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben. Mit Hilfe einer Drohne hatte ein Experte zwei Stunden nach dem Unfall Aufnahmen aus der Luft von der Unfallstelle gemacht.

Geschwindigkeit ist nach wie vor unklar

Klar ist mittlerweile, dass der 86-Jährige mit einer Mercedes E-Klasse mit Automatikschaltung unterwegs gewesen ist. Mit welcher Geschwindigkeit der Senior auf das Stauende aufgefahren ist, ist nach wie vor unklar. Bremsspuren gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

Der 86-Jährige war zunächst in das Heck des Ford Fiestas der 25-Jährigen gekracht. Der Aufprall war so heftig, dass das Auto über den Mittelstreifen auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde. Der Mercedes schob daraufhin weitere Fahrzeuge gegeneinander. Neben dem Fahrzeug des Rentners waren weitere 14 Fahrzeuge in den Unfall verwickelt.

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