Wer folgt auf Schlagbauer?

Wiesn-Stadtrat: Das sind die drei Kandidaten

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Otto Seidl (70), CSU, Manuel Pretzl (40), CSU und Richard Quaas (63), CSU.

Während auf der Theresienwiese die Aufbauarbeiten fürs Oktoberfest laufen, wird die Suche nach einem Nachfolger für Georg Schlagbauer (44, CSU) als Wiesn-Stadtrat ein bisserl spannender.

Durchgesickert waren bisher die Namen von zwei Kandidaten: Richard Quaas (64, CSU) und CSU-Fraktions-Vize Manuel Pretzl (40). Nach tz-Informationen soll sich nun ein weiterer Kandidat beworben haben.

Georg Schlagbauer war 2014 zum Wiesn-Stadtrat gewählt worden. Doch die Ägide währte nur kurz. Mitte Juni trat der 44-Jährige von all seinen Ämtern zurück. Zuvor hatte er bei der Polizei eingeräumt, während Bordell-Besuchen Kokain konsumiert zu haben.

Seitdem ist der Posten des begehrten Wiesn-Stadtrates vakant. Er gilt nicht nur als Bindeglied zwischen Verwaltung, Stadtrat, Schaustellern und Wirten, sondern der Posten ist auch noch öffentlichkeitswirksam: So darf er beim Einzug der Wirte mit den Bürgermeistern in einer Kutsche sitzen.

Das will auch Otto Seidl (70, CSU): „Ich bin dem Brauchtum verbunden, als Trachtler und Schütze. Und ich habe einen guten Draht zu den Wiesn-Wirten und den Schaustellern“, sagt der 70-Jährige unserer Zeitung.

Seit 2008 gehört er dem Stadtrat an, ist u. a. stellver­tretender Sprecher im Bau-, Kommunal- und Personal-Ausschuss. Er wird sich gegen Quaas und Pretzl durchsetzen müssen. Quaas ist bereits Ansprechpartner für Wiesn und Dulten, Pretzl ist Koreferent Wirtschaft. Der 40-Jährige gilt zudem als sicherer Kandidat für den Posten als Vorsitzender der CSU-Fraktion.

Und die wird es zu entscheiden haben. Denn die Christ­sozialen haben das Vorschlagsrecht für den populären Posten …

Sascha Karowski

Sascha Karowski

E-Mail:sascha.karowski@tz.de

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