Oktoberfest 2016

Wiesn-Sicherheitskonzept: Stadt widerspricht Berichten 

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Maßnahmen um die Besucherströme bei (drohender) Überfüllung zu lenken, sind in dem Sicherheitskonzept natürlich enthalten.

München - Hickhack um das neue Sicherheitskonzept für die Wiesn: Die Stadt widerspricht Berichten über geplante Sicherheitsmaßnahmen - zumindest in einigen Punkten.   

Die Süddeutsche Zeitung hatte am Donnerstag zuerst berichtet, dass die Sicherheitsvorkehrungen für das Oktoberfest 2016 erheblich verstärkt werden sollen. Die markantesten Punkte: Einlasskontrollen verbunden mit einem Rucksack- und Gepäckverbot, Zeltöffnung erst ab 10 Uhr und die Möglichkeit einer kompletten Absperrung des Festgeländes auf der Theresienwiese. Der Bericht beruhte auf einer Vorlage für eine nicht-öffentliche Sitzung des Stadtratsausschusses für Arbeit und Wirtschaft am kommenden Dienstag.  

Innerhalb nur weniger Stunden hat die Stadt München jetzt Stellung zu dem Bericht bezogen und widerspricht in mehreren wesentlichen Punkten.

Die zitierte Vorlage enthalte vor allem vorbereitende Maßnahmen gegen eine mögliche Überfüllung des Festplatzes, heißt es in der Mitteilung. Den Vorschlag eines zwei Meter hohen Zaunes zur Absperrung des Geländes, ein Verbot von Rucksäcken oder Gepäckstücken und eine spätere Öffnung zur Eröffnung, an Wochenenden und am 3. Oktober würden allerdings nicht in der Vorlage stehen.  

Konkrete Sicherheitsmaßnahmen werden zur Zeit von den zuständigen Behörden entwickelt, heißt es. Dazu gehören zum Beispiel Taschenkontrollen, wie sie bei Großveranstaltungen üblich und allgemein akzeptiert seien, aber auch Maßnahmen, um die Besucherströme bei Überfüllung zu lenken. Die sei etwa, dass Zugänge zum Festgelände vorübergehend durch vorübergehende bauliche Sperren geschlossen werden.  

Im Zuge der Stellungnahme betonte Bürgermeister Josef Schmid, als Wirtschaftsreferent auch Wiesn-Chef: „Sicherheitsmaßnahmen sind wichtig und richtig. Dafür steht die auf der Wiesn seit vielen Jahren sehr gut funktionierende Sicherheitspartnerschaft. Niemand muss befürchten, dass unsere Wiesn wegen der höheren Wachsamkeit ihren Volksfestcharakter verliert.“ 

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