Open-Air-Konzert sorgt für Ärger

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Das Brunnenhof-Konzert fiel für Erentraud Hömberg ins Wasser. Sie ist sauer

München - Es ist ein Kreuz mit dem Open Air: Der Wettergott spielt immer mit. Und wenn er so schlecht gelaunt ist wie am Donnerstag beim Brunnenhof-Konzert in der Spanischen Nacht ab 20 Uhr abends, dann hagelt’s Kritik!

Wie von Erentraud Hömberg. Die Pasingerin erkundigte sich extra noch beim Veranstalter, ob das Konzert im Freien oder im Ausweichquartier Herkulessaal stattfinden würde. Als Antwort habe sie erhalten: Herkulessaal. „Doch der war um halb acht geschlossen, auch ein Zettel hing nicht an der Tür.“ Im Regen ging es für sie und etwa 50 andere Besucher zum Brunnenhof. Dort wusste der Mann am Kartenstand nichts, rief immer wieder den Veranstalter an, „der dann nach 20 Minuten auftauchte“, so Hömberg. „Er war äußerst unfreundlich und verwies darauf, dass er bestimme, wann das Wetter so schlecht sei, dass er in den Herkulessaal ausweichen würde“, empört sich Hömberg in der tz.

So wirkt Musik auf unseren Körper

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Konzertveranstalter Helmut Pauli widerspricht. Nie habe einer seiner Mitarbeiter gesagt, dass das Konzert im Herkulessaal stattfinden würde, sagt er der tz. Hömberg bleibt allerdings bei ihrer Meinung, und ihre Mit-Konzertgängerin könne das bestätigen. Zudem, so Pauli: „650 Leute waren da, und wenn einer schimpft, stimmen 20, 30 mit ein.“ Er verweist darauf, dass es um 20 Uhr nicht mehr geregnet habe und gegen 21 Uhr der Himmel blau war. Hömberg und anderen hilft das nichts: „Da wir davon ausgingen, dass es im Saal stattfindet, haben wir festliche Kleider angezogen. Fürs Freie war es selbst ohne Regen viel zu kalt. Und um viertel nach acht sind wir bei Nieselregen heim.“

M. Bieber

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