Kritik nach Münchner Kundgebung

Rache an Pegida: Autovermietung startet Wahnsinns-Aktion

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Anhänger der islamkritischen Bewegung Bagida (Bayern gegen die Islamisierung des Abendlandes), ein Pegida-Ableger in München. Dass ihr Geld nun den Asylbewerbern zugute kommt, dürfte ihnen nicht gefallen. 

München - Es hagelte Kritik an der Autovermietung Buchbinder: Sie hatte Pegida in München einen Transporter als Bühne zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen kontert nun mit einer cleveren Aktion.

Bei den "Montagsspaziergängen" in München hat die Autovermietung "Buchbinder" zweifelhafte Aufmerksamkeit erlangt: Auf dem Odeonsplatz leuchtete das rote, kreisförmige Logo auf dem Transporter, der der islamfeindlichen Bewegung Pegida als Bühne diente. Das hatte zur Folge, dass die Firma bei Facebook einen regelrechten Shitstorm abbekommen hatte. Viele hatten kein Verständnis dafür, warum die Autovermietung "den Rechten" ihren Fuhrpark zur Verfügung stellt. Geschäft hin oder her.

Das erste Pegida-Auto wurde angezündet - danach brauchte es einen Mietwagen.

Nachdem der Pegida-Bus im März angezündet wurde, waren die Anhänger quasi Stammkunden bei Buchbinder. Das Unternehmen steckte in einer Zwickmühle: Man wollte die Meinungs- und Versammlungsfreiheit respektieren, aber gleichzeitig nicht den Ruf abbekommen, Pegida-Unterstützer zu sein.

Nun hat das bayerische Unternehmen einen raffinierten Schachzug gefunden, um beides unter einen Hut zu bringen - und das vor wenigen Tagen bei Facebook bekanntgegeben. 

Hier der Facebook-Post von Buchbinder im Wortlaut:

Der islamfeindlichen Bewegung dürfte es sicher gar nicht schmecken, dass ihre Gelder nun den Menschen zugute kommen, auf die sie sogar schießen wollen.  

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kg

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