Prozess

Dealer-Bande schmuggelt drei Kilo Koks

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Haupttäter Michael H. (46,l) gestand teilweise. Auch Matthias H. (43, z.v.l.) räumte die Vorwürfe ein. Tobias K. (25, z.v.r.) war auch bei dem Deal dabei. Kevin P. (38, r.) ist ebenfalls angeklagt.

München - Die Männer sollen Drogen im großen Stil geschmuggelt haben. Am Dienstag mussten sie sich in München vor Gericht verantworten.

Mit hängenden Köpfen saßen sie auf der Anklagebank. Und gestanden ihr kriminelles Mega-Geschäft!

Am Landgericht räumten drei Drogendealer am Dienstag ein, drei Kilogramm Kokain von Südamerika nach Deutschland geschmuggelt und hier verkauft zu haben. Den Aussagen zufolge ließ Haupttäter Michael H. (46) das Rauschgift im Dezember 2014 über einen Hintermann in Peru nach Holland fliegen und von dort mit dem Wagen nach München befördern, wo er es übernahm. Anschließend übergab er auf einem Friedhof einen Teil der Drogen gegen Bezahlung an die zwei Mitangeklagten. Diese wurden unmittelbar danach festgenommen, der Hauptangeklagte wenige Tage später.

Bereits Monate zuvor hatte Haupttäter Michael H. der Anklage zufolge 50 Kilogramm Cannabis in Holland bestellt – der Kurier wurde bei der Einfuhr des Rauschgifts allerdings gefasst. Zu diesem Vorwurf machte der Angeklagte zum Prozessauftakt keine Angaben, während er sich zu dem Kokainschmuggel weitgehend bekannte.

Auch der Mitangeklagte Matthias H. räumte den Deal auf dem Friedhof uneingeschränkt ein. Der drogenabhängige 43-Jährige erläuterte, er sei arbeitslos gewesen und habe „keinen anderen Weg gesehen“, seinen eigenen Bedarf zu decken.

Ein weiterer Mitangeklagte räumte seine Anwesenheit ebenfalls ein. Er habe aber keinen Einfluss auf das Rauschgiftgeschäft gehabt, Einzelheiten nicht gekannt und auch kein Geld erwartet.

Das Urteil gegen die geständigen Dealer soll am 3. Februar fallen. Ihnen droht der Knast!

tz

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