In Haidhausen

Brandanschlag auf Telekom-Autos

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Die beiden Ford sind komplett ausgebrannt

München - In der Nacht zum Mittwoch sind in Haidhausen zum wiederholten Male Fahrzeuge der Deutschen Telekom in Brand gesteckt worden. Jetzt prüft die Polizei einen politischen Hintergrund.

Die beiden Autos wurden vom Feuer komplett zerstört. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung und überprüft, ob ein politischer Grund hinter der Tat steht.

Der Tathergang ist nach Polizeiangaben noch völlig unklar. Gegen 3.20 Uhr hatten Passanten einen brennenden Ford bemerkt, der vor dem Telekom-Schaltgebäude an der Rablstraße geparkt war. Augenzeugen berichten, dass im Inneren des Autos Flammen loderten, die sich rasch vergrößerten und auf den rechts daneben stehenden Ford übersprangen. Ob nur ein Fahrzeug angezündet wurde, konnte die Polizei auf Anfrage jedoch nicht bestätigen. Unstrittig ist, dass auch ein Baum von den hoch lodernden Flammen erfasst wurde.

Die benachrichtigten Einsatzkräfte der Feuerwehr trafen gegen 3.30 Uhr am Tatort ein. Zu dem Zeitpunkt waren die Fahrzeuge laut Feuerwehr bereits vollständig in Brand. Den Angaben zufolge hatten die Einsatzkräfte die Situation nach wenigen Minuten unter Kontrolle. Die beiden Pkw brannten jedoch komplett aus. Dabei sei ein Sachschaden von zirka 40.000 Euro entstanden.

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Es ist nicht das erste Mal, dass heuer in Haidhausen an Autos der Telekom Feuer gelegt wurden. Bereits im Mai hatten vor dem Schaltgebäude an der Rablstraße zwei Telekom-Fahrzeuge gebrannt. Die Täter von damals wurden bis heute nicht gefasst. Die Polizei schließt nicht aus, dass diesmal dieselben Täter am Werk waren. Auch in Hamburg und Berlin haben Unbekannte in diesem Jahr bereits Autos des Telekom-Fuhrparks angezündet.

Bei der Deutschen Telekom wollte man sich auf Anfrage nicht zu den Brandstiftungen äußern. „Wir stehen in engem Kontakt mit der Polizei und überlegen, welche Maßnahmen wir in Zukunft ergreifen werden“, erklärte eine Sprecherin. „Wir möchten allerdings den Ermittlungen nicht vorweggreifen."

angelo rychel

Angelo Rychel

E-Mail:onlineredaktion@merkur.de

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