Bürger packen an 

Ramadama-Zeit: Hier wird aufgeräumt

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Sogar Fahrräder ziehen die Isarfischer beim Ramadama aus dem Fluss. Der AWM transportiert den Müll dann ab.

München - In München wird im Herbst traditionell aufgeräumt: Zahlreiche Ramadamas finden im Oktober in Münchens Wäldern, Wiesen und Flußauen statt, an denen sich alle Münchner beteiligen können.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) steuert zu den Aufräumaktionen Arbeitshandschuhe, Abfallsäcke, Container und einen Brotzeitzuschuss bei. Und er entsorgt alle gesammelten Abfälle kostenlos. Seit Jahren unterstützt der AWM Aufräumaktionen von Bürgern, damit achtlos weggeworfene Plastiktüten, Dosen und Unrat vor und nach dem Winter entfernt werden.

Folgende Ramadamas finden in nächster Zeit statt:

Samstag, 22. Oktober:

Die Isarfischer organisieren eine Ramadama- Aktion von 8 bis 11 Uhr zwischen Großhesseloher Brücke und dem Oberföhringer Stauwehr, Treffpunkt ist an der Floßlände.

Die Mountainbike-Gruppe des Deutschen Alpenvereins, Sektion München und die Deutsche Initiative Mountainbik treffen sich um 10 Uhr am Marienklausensteg auf der Westseite der Isar. Geräumt werden die Flächen zwischen Dammweg und Isar – mit Ausnahme der gesperrten Hänge am Ostufer der Isar – vorwiegend ab Marienklause und südlichem Stadtrand bis 13 Uhr.

In der Messestadt Riem ruft der Arbeitskreis Ökologievon 10 bis 12 Uhr zum Aufräumen im Riemer Park auf. Start ist an der Promenade vor der Schule an der Lehrer-Wirth-Straße.

Die Bürgerinitiative WAPEmacht die Grünflächen und Spielplätze in Waldperlach sauber. Beginn ist um 14 Uhr am Bewohnertreff, Im Gefilde 84.

Samstag, 29. Oktober

Die Grünen im Nordenorganisieren eine Ramadama- Aktion an der Nordheide, Schleißheimer Straße von 10 bis 13 Uhr. Die freiwilligen Helfer treffen sich am Mira-Einkaufszentrum.

Die genauen Uhrzeiten, Treffpunkte und weitere Angaben zu den einzelnen Aktionen können beim Infocenter des AWM telefonisch unter Telefon 089 /233 – 962 00 erfragt oder auf der Webseite www.awm-muenchen.de nachgelesen werden.

„Wir freuen uns, die Aufräumaktionen zu unterstützen und so gemeinsam mit den Organisatoren und Bürgern Verantwortung für den Erhalt der Naherholungsgebiete in München zu übernehmen“, sagt Helmut Schmidt, Zweiter Werkleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs. Traditionell finden die Ramadama-Aktionen in den Herbstmonaten und nach der Schneeschmelze im Frühjahr statt. Der AWM unterstützt Vereine, Bürgerinitiativen, Schulen und Bezirksausschüsse bei Aufräumaktionen ab 20 Teilnehmern. Generell kann jede Gruppe mit mindestens 20 Teilnehmern eine Ramadama-Aktion organisieren und eine geeignete Grünfläche vorschlagen. Der AWM prüft in Zusammenarbeit mit dem Baureferat, ob die Fläche geeignet ist. Die Anmeldung muss mindestens vier Wochen vor der geplanten Aktion stattfinden.

wes

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