Schulkind passt nicht auf

11-Jähriger rennt nach Bus-Ausstieg in Gegenverkehr

Waldperlach - Eine Unachtsamkeit hätte einem 11-Jährigen nach dem Aussteigen eines Linienbusses das Leben kosten können. Doch er hat Glück im Unglück.

Selbst der Gegenverkehr darf laut Straßenverkehrsordnung nur in Schrittgeschwindigkeit an einem stehenden Linienbus vorbeifahren. An das halten sich längst nicht alle. Das Beispiel in Waldperlach zeigt einmal mehr, warum das aber tatsächlich nötig ist - es kann Leben retten.

Am Montagnachmittag gegen 15.35 Uhr stieg ein 11-jähriger Schüler an einer Bushaltestelle in der Putzbrunner Straße aus einem Linienbus aus und rannte laut Polizei sofort und ohne auf den Verkehr zu achten, hinter dem Bus auf die Fahrbahn. 

Dabei lief er direkt gegen den Kotflügel eines Pkw, der auf der Gegenfahrbahn am Bus vorbeifuhr. Ob in Schrittgeschwindigkeit oder nicht, ist nicht überliefert. Der Schüler aber erlitt - in Anbetracht dessen, was hätte passieren können - "nur" einen Knöchelbruch und kam zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus. Die 47-jährige BMW-Fahrerin wurde bei dem Unfall nicht verletzt. An dem Pkw entstand kein Sachschaden.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa/Sym bolbild

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