Neue Parkplätze & Läden

Perlacher Einkaufszentrum  PEP: Der Umbau beginnt

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Das Parkhaus Nord des Perlacher Einkaufszentrums wird ab Ende nächster Woche abgerissen und weicht einem Neubau, in dem neben Parkplätzen auch zusätzliche Geschäfte Platz finden sollen.

München - Der Abriss des Parkhauses Nord des Perlacher Einkaufszentrums PEP beginnt. Die Parkgarage weicht einem Neubau, in dem neben Parkplätzen auch neue Läden untergebracht werden. Die nächsten drei Jahre ist dort Baustelle.

Ab Freitag, 26. Februar, ist das Parkhaus-Nord des PEP-Einkaufszentrums an der Thomas-Dehler-Straße gesperrt. Dann starten die Vorbereitungen für die Demontage im Inneren des Parkhauses. Mitte März soll dann der Abriss beginnen. Bis Ostern 2018 sollen an gleicher Stelle wieder Parkplätze entstehen, gleichzeitig will das Einkaufscenter hier erweitern. Die Rechnung des Center-Managements: Aus den bisher recht hohen Parkebenen werden künftig zwei. So bekommt man die gleiche Anzahl von Autos unter und kann zugleich etwa die Hälfte der Neubau-Fläche für Einzelhandel nutzen.

Nach der Sperrung Ende nächster Woche werden Schranken und Kassenautomaten auf den Hanns-Seidel-Platz umgesetzt. Denn dort sowie im Parkhaus Süd sollen die PEP-Kunden künftig ihre Autos abstellen. Dafür wurden die Parkflächen auf dem Hanns-Seidel-Platz neu angelegt und dort bislang brachliegende Flächen aktiviert. Somit stehen hier rund 650 Stellplätze zur Verfügung, die kostenpflichtig werden. Während der Öffnungszeiten des PEP entsprechen sie an Werktagen zwischen 7 und 20 Uhr der Gebührenstaffel im Parkhaus-Süd. Ab 20 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen gelten Sondertarife. In den Nachtstunden kostet das Parken pro Stunde 50 Cent, maximal 2,50 Euro. An Sonn- und Feiertagen ebenfalls pro Stunde 50 Cent, aber nur maximal einen Euro. Im Gegenzug wird der Parkplatz heller und sicherer durch mehr Lichtmasten und eine 24-Stunden-Aufsicht.

Für Besucher des Kulturhauses bleibt das Parken auf dem Hanns-Seidel-Platz kostenfrei. Für Autofahrer, die in Neuperlach-Zentrum bislang kostenfrei parken konnten, um dort auf die U-Bahn umzusteigen, macht das PEP ein eigenes Angebot. Nach Abriss des ehemaligen Postgebäudes soll es dort eine Parkfläche mit 100 Stellplätzen für P+R-Kunden geben, die unter der Woche vergünstigt für einen Euro pro Tag genutzt werden kann. Dieser Parkplatz ist nur über die Fritz-Erler-Straße angebunden, vom restlichen Parkangebot getrennt und soll bereits in Kürze zur Verfügung stehen.

Nicht nur das nördliche Parkhaus wird erneuert, das PEP will insgesamt renovieren. Geplant sind eine neue Optik für den Haupteingang und die Ladenstraßen – neue Decken, Beleuchtung und Sitzbereiche, sowie ein verbesserter Brandschutz. „Unser Center ist in die Jahre gekommen, wir wollen uns der modernen Bebauung auf dem Hanns-Seidel-Platz anpassen“, sagte Center-Manager Axel Haug bei der Vorstellung der Pläne im vergangenen Jahr. Zudem wachse die Konkurrenz aus der Innenstadt und von anderen Centern wie den Riem-Arcaden, die ebenfalls eine Erweiterung angekündigt haben. Das PEP wird sich insgesamt auf 55.000 Quadratmeter Fläche mit 135 Läden erweitern.

Carmen Ick-Dietl

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