Integration von ehemaligen Flüchtlingen

„RefuMuc“ ausgezeichnet: München bekommt vier Millionen Euro

München - Die Stadt bekommt bei der Integration von Flüchtlingen Unterstützung von der EU. Das Konzept „RefuMuc“ wird mit vier Millionen Euro gefördert.

Das Sozialreferat München packt die Integration von Menschen an, die nach Deutschland geflüchtet sind und eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis besitzen. Mit dem Projekt „RefuMuc“ sollen Fähigkeiten der Neu-Bürger gefördert werden, um sie zu ermutigen, sich aktiv in ihr Stadtviertel einzubringen. Es werden viele Ansätze ausprobiert, evaluiert und weiterentwickelt.

Dieses Engagement wurde nun von der EU ausgezeichnet. EU-Kommissarin Corina Cretu hat die Landeshauptstadt am Rande der „Tage der Regionen und Städte“ in Brüssel als eine von 18 Städten vorgestellt, deren Konzepte zur Stärkung  der Stadtgesellschaft innovativ sind. Darunter waren unter anderem auch Anterpen, Bologna, Mailand und Wien. Das Münchner Projekt wird von der EU als einzige deutsche Stadt mit vier Millionen Euro gefördert, wie die Stadt mitteilt. 

Damit sollen  anerkannte Flüchtlinge besser und schneller in die Stadtgesellschaft und den lokalen Arbeitsmarkt integriert werden. So will die Stadt zum Beispiel Begegnungszentren in den Stadtbezirken eingerichtet werden. Ehemalige Migranten unterstützt, die als Mentor das gesellschaftliche Leben erklären können. 

Sozialreferentin Dorothee Schiwy freut sich über die mit der Auszeichnung und den Fördermitteln verbundene Anerkennung für innovative Wohn- und Integrationskonzepte der Landeshauptstadt. Die Zentren ermöglichen Begegnungen von Menschen verschiedener kultureller Herkunft. „Aufeinander zugehen, miteinander sprechen, etwas gemeinsam erleben und eben nicht nur nebeneinander wohnen – das schafft Verständnis untereinander und erhöht gleichzeitig die Identifikation mit dem neuen Zuhause und der Nachbarschaft“, sagt sie.

scw

Rubriklistenbild: © dpa

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