Schloss Linderhof

Grottenschön - aber bald dicht

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Die Venusgrotte am Schloss Linderhof wird restauriert.

Vor der fünfjährigen Schließung der Venusgrotte am Schloss Linderhof bekommen Besucher sonntags freien Eintritt in die künstliche Tropfsteinhöhle. Bald beginnen die Sanierungsarbeiten.

In den letzten 100 Tagen vor der fünfjährigen Schließung der Venusgrotte am Schloss Linderhof bekommen Besucher sonntags freien Eintritt in die künstliche Tropfsteinhöhle. Erstmals gilt diese Regelung schon an diesem Sonntag, wie das Finanzministerium mitteilte.

Die Venusgrotte ist noch bis zum 15. Oktober geöffnet. Dann wird sie planmäßig bis 2021 für Sanierungsarbeiten geschlossen. „Die Bau­arbeiten an diesem Wunderwerk der Illusion und Technik gehen in die Hauptphase. Die Sanierung ist handwerklich und technisch eine große Herausforderung“, sagte Minister Markus Söder (CSU) bei einem Besuch der Grotte in Ettal. Der Freistaat investiert rund 25 Millionen Euro in Sanierung und Restaurierung. Unter anderem müssen Statik und Drainageleitungen verbessert werden. Im Schnitt besuchen Jahr für Jahr 400 000 bis 450 000 Menschen das vom Märchenkönig gebaute Schloss.

König Ludwig II. hatte die Venusgrotte im Schlosspark 1876 und 1877 von Hofbaudirektor Georg Dollmann und Landschaftsplastiker August Dirigl errichten lassen. Die Konstruktion kämpft bereits seit der Fertigstellung unter anderem mit der Feuchtigkeit.

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