Projekte in Schwabing und Laim

Städtisches Klinikum: Baupläne abgesegnet

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Die Nordseite des geplanten Klinik-Neubaus.

München - Der Neubau des städtischen Klinikums Schwabing nimmt immer konkretere Formen an. Am Dienstagabend segnete die Stadtgestaltungskommission die neuen Entwürfe des Berliner Architekten Ludes ab.

Im Sommer soll der große Umstrukturierungsprozess auf dem Klinikgelände starten: Für rund 100 Millionen Euro wird ein Neubau der Kinderklinik errichtet, die in Kooperation der städtischen Klinikum GmbH mit der TU München betrieben werden soll. Hier soll neben der Kinder- und Jugendmedizin auch Frauenheilkunde angeboten werden. In dem Neubau wird auch eine Notaufnahme für Erwachsene integriert.

Diese gläsernen Übergänge sollen den Klinik-Neubau mit dem Altbau verbinden.

Der Neubau wird nördlich des bestehenden Hauses 24 an der Parzivalstraße entstehen. In diesem Altbau befindet sich auch künftig der Haupteingang, zur Parzivalstraße wird eine neue Zufahrt in die historische Außenmauer geschlagen. Alt- und Neubau werden mit zwei gläsernen Passagen verbunden, sie sich über vier Geschosse erstrecken. So entsteht ein kleiner Innenhof.
„Die Patientenversorgung wird während der Bauphase vollständig zur Verfügung stehen“, verspricht das städtische Klinikum. Dann allerdings wird sich der städtische Konzern aus einem Großteil der alten Klinikgebäude zurückziehen. Die leerstehenden Flügel im Westen des Geländes wurden bereits der Stadt übergeben. Was mit den frei werdenden Gebäuden passiert, will die Stadt bis Ende des Jahres klären. Die Rede ist von Wohnungen und von einer Portal-Praxis.

J. Welte

Johannes Welte

Johannes Welte

E-Mail:Johannes.Welte@tz.de

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