Fund in Großlappen

Toter Fötus in Klärwerk: Keine Hinweise auf Straftat

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Das Klärwerk Gut Großlappen im Norden Münchens.

München - Einen Tag nach dem im Münchner Klärwerk Großlappen ein toter Fötus entdeckt wurde, liegen der Polizei erste Erkenntnisse aus der Obduktion vor.

Nach einer durchgeführten Obduktion im Institut für Rechtsmedizin in München ergab sich keine anatomisch nachweisbare Todesursache des wahrscheinlich weiblichen Fötus, so die Polizei.

Aus der Körperlänge lässt sich ein Entwicklungsstadium gegen Ende des vierten Schwangerschaftsmonats schätzen. Das Kind war vom Entwicklungsstadium her, auch unter maximalen intensivmedizinischen Vorsichtsmaßregeln, nicht lebensfähig gewesen.

Derzeit liegen keine Hinweise auf einen Schwangerschaftsabbruch vor. Somit liegt auch noch keine Straftat vor. Der Fall wird nun der Staatsanwaltschaft München I übergeben.

Mitarbeiter hatten bei einer Routinekontrolle am Mittwochmorgen in der Rechenhalle den toten Fötus entdeckt. Zunächst war man davon ausgegangen, dass es sich um ein männliches Kind handele. Nachdem die Polizei verständigt worden war, wurde zunächst das Fachkommissariat für Todesermittlungen die Ermittlungen aufgenommen.  

mm/tz

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