Räume an Privatschule verkauft

Kindergarten muss in Container ziehen

Schwabing - Am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei, das gilt auch für den Kindergarten St. Josef. Nach Fasching hat die Caritas erfahren, dass sie das Gebäude verlassen muss.

„Wir sind völlig unvorbereitet damit konfrontiert worden“, sagt Christian Müller, Fachbereichsleiter Kindertagesstätten beim Caritasverband für die Region München. 

Besonders kurios: Die Caritas hatte erst zum Jahreswechsel die Trägerschaft des katholischen Kindergartens übernommen. Die oblag zuvor den Karmelitinnen am Petuelring. Bekanntlich zieht sich der Orden aus der Landeshauptstadt zurück, stellt sein Engagement ein. Diesem Umstand ist bereits das St. Josef-Kinderheim zum Opfer gefallen (Hallo berichtete). Das Haus wurde verkauft; die Kinder müssen bis Ende Juni raus. Die Katholische Jugendfürsorge der Erzdiözese springt zwar als Träger in die Bresche. Lange fehlte es aber an einer geeigneten Immobilie, in der die Kinder und Jugendlichen untergebracht werden können. 

Droht ein ähnliches Schicksal nun auch dem Kindergarten? Fakt ist: Der neue Besitzer des Gebäudes, das die Caritas gemietet hat, hat es an eine Privatschule verkauft. „Die haben auch schon ein Transparent aufgehängt“, sagt Müller. Die Kinder werden nach den Sommerferien in so genannte Mobile Schulraumeinheiten umziehen – in Container, obwohl das Wort in dem Zusammenhang niemand gerne in den Mund nimmt. 

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