Angestellter suchte seinen Nissan

Schon wieder: Darum "verschwinden" Autos in München

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Auto geparkt und dann vergessen, wo: Kommt in München immer mal wieder vor, vor allem bei Ortsfremden. Am besten die Straße aufschreiben oder ein Foto mit dem Smartphone machen.

München - Schon wieder hat jemand sein Auto in München "verloren". Parküberwacher haben den Pkw erst jetzt - zwei Wochen später - wieder gefunden. Es gibt eine Erklärung für dieses Phänomen.

Im aktuellen Fall hat ein 30-jähriger Angestellter in München Anfang Februar seinen Wagen in der Nähe seines Hotels geparkt. Der Mann ist ortsfremd, kennt sich in München nicht aus, das wurde ihm zum Verhängnis. Schon einen Tag später wusste er laut Polizei nicht mehr, wo sich sein fahrbarer Untersatz befand. Auch die Polizei konnte ihm zunächst nicht helfen.

Zwei Wochen später, am Montag (15. Februar), schließlich stellten Parküberwachungskräfte im Westend einen Dauerparker fest. Nach einem Datenabgleich war klar: Es handelt sich um den Wagen des 30-Jährigen. 

Die Beamten informierten den Mann und es wurde klar, dass sich der Wagen eineinhalb Kilometer entfernt von dem eigentlich vermuteten Parkplatz befand. Der Angestellte war froh über den Fund, wie viel Parkgebühren er noch erstatten muss, ist noch nicht klar.

Oft sind es ortsfremde Menschen, die ihr Auto in München nicht mehr finden

Der Fall erinnert an den noch krasseren Fall vom Montag: Ein Markt Schwabener hatte in München seinen Wagen verloren und musste 2.400 Euro Parkgebühren erstatten.

Warum in München scheinbar auf einmal Autos verschwinden, erklärt ein Polizeisprecher so: Der Fall des Angestellten ist eigentlich das Paradebeispiel. Menschen, die ortsfremd sind, wissen nicht mehr, wo sie ihr Auto geparkt haben. So etwas passiere durchaus öfter im Jahr.

kg

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