Sehbehinderte Frau bei Feuer schwer verletzt

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Als die Rettungskräfte eintrafen, schlug ihnen bereits dichter Rauch entgegen.

München - Bei einem schweren Wohnungsbrand in Freimann hat die Feuerwehr eine sehbehinderte Frau aus den Flammen gerettet.  Sie musste vor Ort wiederbelebt werden.

Eine sehbehinderte Frau ist bei einem Brand in ihrer Wohnung in Freimann lebensbedrohlich verletzt worden. An dem Gebäude am Carl-Orff-Bogen entstand zudem mehr als 100 000 Euro Schaden. Die Brandursache ist noch unklar.

Feuer am Carl-Orff-Bogen

Brand in Freimann

Nach Angaben der Feuerwehr war der Brand am Donnerstag gegen 9.15 Uhr an der sogenannten Schießplatzsiedlung ausgebrochen. Beim Eintreffen der Löschkräfte schlugen bereits die Flammen aus einem Fenster im Hochparterre. Die sehbehinderte Bewohnerin wurde vermisst. Zeitgleich mit den Löscharbeiten drang ein Trupp in die Zwei-Zimmer-Wohnung ein, um nach der Frau zu suchen. Nach intensiver Kontrolle der völlig verrauchten Brandwohnung wurde die Frau von den Einsatzkräften schwer verletzt und bewusstlos gefunden und ins Freie gebracht. Noch an der Einsatzstelle wurde die etwa 60-Jährige durch einen Notarzt wiederbelebt und zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik gebracht. Da die Frau neben einer massiven Rauchvergiftung auch schwere Brandwunden erlitten hat, besteht Lebensgefahr. Ferner musste eine weitere gehbehinderte Frau aus ihrer verrauchten Wohnung im ersten Obergeschoss in Sicherheit gebracht werden. Sie blieb – wie alle anderen Mieter des vierstöckigen Wohnhauses – unverletzt.

Der Brand wurde von der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz gelöscht. Zur Ursache des Feuers hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Der durch Flammen und Rußniederschlag entstandene Sachschaden am Gebäude wird auf mehr als 100 000 Euro geschätzt.

sri

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