Diese Straßen sind am Wochenende gesperrt

Münchner Sicherheitskonferenz 2016: Das müssen Sie zur SiKo wissen

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Jede Menge Straßensperren rund um den Bayerischen Hof: Vom 12. bis zum 14. Februar findet dort wieder die Sicherheitskonferenz in München statt.

München - Es sind die großen Themen, die bei der Sicherheitskonferenz 2016 in München auf der Tagesordnung stehen: Krieg in Syrien, Flüchtlingskrise, Terrorgefahr. Was Sie außerdem zur SiKo wissen müssen, lesen Sie hier.

Die 52. Münchner Sicherheitskonferenz in Kürze

  • 12. bis 14. Februar 2016 im Hotel Bayerischer Hof, Promenadeplatz 2-6
  • Themen: internationale Friedens- und Sicherheitspolitik, Krieg in Syrien, Flüchtlingskrise und europäische Sicherheitsordnung
  • Mehr als 550 Teilnehmer, hochrangige Politiker aus der ganzen Welt, etwa 30 Staats- und Regierungschefs, 700 Medienvertreter
  • Verfolgen Sie die Ereignisse bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2016 in unserem Live-Ticker.

Münchner Sicherheitskonferenz: Was sind die Themen?

Zentrale Themen sind der Krieg in Syrien und die Lage im Nahen und Mittleren Osten. Aber auch die Flüchtlingskrise in Europa, die die Landeshauptstadt München seit mehreren Monaten beschäftigt, werden eine große Rolle bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2016 spielen. Weitere Themen sind der Ukraine-Konflikt und die internationale Terrorgefahr.

Die Munich Security Conference (MSC), wie die Versammlung auf Englisch heißt, beginnt am Freitag, 12. Februar, um 15 Uhr im Bayerischen Hof und endet am Sonntag, 14. Februar, gegen 13 Uhr.

Die Bilanz der Münchner Sicherheitskonferenz 2016

Ist in München ein neuer Kalter Krieg ausgebrochen? tz-Kolumnist James W. Davis (Professor für Internationale Beziehungen und geschäftsführender Direktor des Instituts für Politikwissenschaft an der Universität St. Gallen), zieht seine

Bilanz der Sicherheitskonferenz 2016

.

Münchner Sicherheitskonferenz: Welche Straßen sind wann gesperrt? 

Wie die bayerische Polizei berichtet, wird es wegen der Absperrungen während der 52. Münchner Sicherheitskonferenz zum Teil zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen.

Von Freitag, 6 Uhr, bis Sonntag, 15 Uhr, wurde von der Stadt München im Umfeld des Bayerischen Hofs ein Sicherheitsbereich angeordnet. Der Sicherheitsbereich umfasst den Promenadeplatz, die Prannerstraße, die Kardinal-Faulhaber-Straße, die Hartmannstraße und die Karmeliterstraße - das bedeutet, dass nur Personen diesen Bereich betreten dürfen, die vorher von der Polizei kontrolliert worden sind und über ein so genanntes berechtigtes Interesse verfügen. Wer einen entsprechenden Ausweis hat, darf auch durchfahren. Innerhalb des Bereiches hat die Polizei aus SicherheitsgründenHaltverbote angeordnet. Parkplätze gibt es nicht.

Schon ab Donnerstag, 11. Februar, 12 Uhr, gelten Halteverbote rund um das Hotel Bayerischer Hof in der Prannerstraße, in der Kardinal-Faulhaber-Straße, in der Karmeliterstraße, in der Hartmannstraße und am Promenadeplatz.

Wegen der Sperre des Promenadeplatzes fährt die Tramlinie 19 nicht zwischen Karlsplatz und Maxmonument - ab Freitag, 12. Februar, 6 Uhr, wird sie stattdessen über den Sendlinger-Tor-Platz umgeleitet. Wann was in der Innenstadt wo gesperrt ist, sehen Sie hier auf dem Verkehrsplan der Polizei zur Münchner Sicherheitskonferenz.

Münchner Sicherheitskonferenz: Wann sind Demonstrationen geplant?

Wie in jedem Jahr werden auch heuer die Gegner der Münchner Sicherheitskonferenz zu Demonstrationen und Kundgebungen aufrufen. Die Auftaktkundgebung beginnt laut Polizei am Samstag, 13. Februar, um 13 Uhr am Marienplatz, danach ist eine Demonstration geplant und zwischen 15 und 18 Uhr findet die Schlusskundgebung wieder am Marienplatz statt. Die Demonstranten wollen folgenden Weg gehen: Karlsplatz, Lenbachplatz, Platz der Opfer des Nationalsozialismus, Brienner Straße, Odeonsplatz, Residenzstraße, Dienerstraße, Marienplatz.

Entlang des Zugweges gibt es teilweise Halteverbote, außerdem Verkehrssperren an den Kreuzungen. Deswegen rechnet die Polizei mit erheblichen Behinderungen in der Innenstadt, insbesondere am Altstadtring. Auch wer mit Straßenbahn und Bus unterwegs ist, muss sich darauf einstellen, länger zu brauchen. Einige Bus- und Tramlinien werden auch umgeleitet.

Die Polizei bittet die Münchner außerdem, am Samstag nicht mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren, sondern während der Münchner Sicherheitskonferenz auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.

Münchner Sicherheitskonferenz: Wer nimmt teil?

Jede Menge hochrangige Politiker haben ihre Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz zugesagt, insgesamt sind darunter 23 Staats- und Regierungschefs. Unter den Politikern: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wird gemeinsam mit ihrem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian am Freitag um 15 Uhr die Eröffnungsrede halten. Außerdem werden Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), der Chef des Bundeskanzleramtes und Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung Peter Altmeier (CDU) sowie Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) erwartet.

Ebenfalls kommen am Wochenende nach München: König Abdullah II. von Jordanien, Polens Präsident Andrzej Duda , der französische Premier Manuel Valls, der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew und Außenminister Sergej Lawrow, US-Außenminister John Kerry, der ukrainische Präsident Pedro Poroschenko, der britische Verteidigungsminister Michael Fallon, der irakische Premier Haider al-Abadi und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Vorsitzender der SiKo ist Botschafter Wolfgang Ischinger.

Münchner Sicherheitskonferenz: Die Geschichte in Kürze

Die Münchner Sicherheitskonferenz (SiKo oder englisch MSC für Munich Security Conference) wurde im Herbst 1963 gegründet, damals noch unter dem Namen "Internationale Wehrkunde-Begegnung". Seither hat sich viel verändert - heute ist die Münchner Sicherheitskonferenz ein "zentrales globales Forum für die Debatte sicherheitspolitischer Themen", wie auf der offiziellen Homepage zu lesen ist."München war, ist und wird ein unabhängiger Ort der Begegnung für Politiker und Experten bleiben", heißt es dort weiter, "an dem sie sich offen und konstruktiv über die wichtigsten aktuellen und zukünftigen Themen der internationalen Sicherheitspolitik austauschen können".

Sicherheitskonferenz 2016 in München: die Bilder

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