tz-Rundgang in der Kleinen Olympiahalle

Sieg der Sterne! So gut ist die neue "Star-Wars"-Ausstellung

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Darth Vader.

München - Juhu, die Jedi sind da! Nach fast 40 Jahren Weltraumabenteuern ist die Sternenflotte am vergangenen Freitag auch in München gelandet – in Gestalt der Ausstellung Star Wars Identities in der Kleinen Olympiahalle.

Klar, dass Yoda & Co. nach so langer Zeit einiges zu erzählen haben. Bürgermeister Josef Schmid (46, CSU) eröffnete die Schau, die noch bis zum 17. Oktober über 200 Originalrequisiten, Zeichnungen und Kleidungsstücke aus dem Star-Wars-Universum zeigt.

Wer jetzt an einen langweiligen Museumsbesuch denkt, der irrt gewaltig. Bei Star Wars Identities ist nichts gewöhnlich – das wäre ja auch irgendwie am Thema vorbei. Stattdessen heißt es: Kopfhörer auf die Ohren, Funkarmband ums Handgelenk und hinein in das interaktive Abenteuer, das eine Reise in die eigene Identität verspricht. Und zwar mit Hilfe von zehn interaktiven Stationen, die zum Teil ganz persönliche Fragen aufwerfen. Schließlich besteht das Ziel des knapp dreistündigen Rundgangs darin, sich selbst am Beispiel von Luke und Anakin Skywalker besser kennenzulernen.

Star-Wars-Expertin Laela French.

Spezialistin Laela French, Leiterin der Lucasfilm-Archive in Kalifornien, sagt: „Ich freue mich, dass die Ausstellung zum ersten Mal in Bayern ist. Hier kann man das Star-Wars-Universum ganz aus der Nähe erleben.“ Wir haben schon mal reingeschaut und festgestellt: Die Ausstellung macht Spaß – auch wenn man (noch) kein eingefleischter Fan der Sternensaga ist. Ein Sieg der Sterne!

Yoda

Ja, genau so kennt man ihn, den kleinen Kerl mit der eigenartigen Sprache. Ursprünglich war Yoda allerdings ganz anders geplant. Und zwar mit weißem Bart, spitzen Ohren und roter Zipfelmütze. Gut, dass sich George Lucas dann doch noch gegen diesen Gartenzwerg-Verschnitt entschieden hat. Bloß die Augen haben sich nicht verändert – die stammen in beiden fällen von Albert Einstein.

Darth Vader

Man nehme: Eine Handvoll Gerümpel, darunter zum Beispiel eine Gasmaske oder einen deutschen Armeehelm aus dem Zweiten Weltkrieg, und schon steht er da, der wohl berühmteste Bösewicht der Filmgeschichte (siehe Foto oben), dessen Name eine Kombination aus den Wörtern dark water (dunkles Wasser) und death invader (tödlicher Eindringling) darstellt.

Der Millennium-Falke

Auf den ersten Blick zeigt das Modell des Millennium-Falken einen Kreis mit zwei keilförmigen Aufsätzen. Klingt gewöhnlich? Von wegen! Schließlich hat George Lucas die Form des schnellsten aller Raumschiffe an einen Hamburger angelehnt und dabei eindrucksvoll bewiesen, dass Essen nicht nur glücklich, sondern auch erfinderisch macht.

Chewbacca

Für das äußere Erscheinungsbild von Chewbacca hat sich der Autor seinen eigenen Hund, einen riesigen Alaskan Malamute namens Indiana, zum Vorbild genommen. Auch interessant: Um dem zotteligen Wookiee seine charakteristische Stimme zu verleihen, sind die Tonaufnahmen von Schwarzbären und Walrössern übereinandergelegt worden.

Anakins Pod-Renner

Mit einer Länge von rund 30 Metern ist dieses speziell für Nahaufnahmen angefertigte Modell das größte und vielleicht sogar spektakulärste Stück der Ausstellung. Übrigens: Die blauen und silbernen Streifen des Fahrerhäuschens erinnern an einen Sportwagen, den der Autor selbst in jungen Jahren besessen hat.

Tickets

Karten im Netz bei starwars­identities.de oder unter Telefon 089/54 81 81 81. Pfingstferien-Öffnungszeiten: Mo. bis Fr., 10 bis 19 Uhr, Sa., 9 bis 21 Uhr, So., 9 bis 18 Uhr. Kosten: Mo. bis Fr., 15,95 (Kd.) bzw. 21,95 € (Erw.), Sa., So., Feiertag: 17,95 bzw. 24,95 €.

Karten für Schulklassen gewinnen!

Yoda und Obi-Wan Kenobi – die beiden legendären Jedi-Meister bilden Luke Skywalker zu einem ebenso mutigen wie erfolgreichen Krieger aus. Aber wie sollte er eigentlich sein, der ideale Lehrer? So wie Yoda? Unnahmbar, streng und autoritär? Oder eher ein Kumpeltyp? Jemand wie Obi-Wan Kenobi, der auch mal eine Prise Humor in die trockenen Unterrichtsstunden streut? Die tz hat sich die Star-Wars-Ausstellung zum Anlass genommen, um Münchens besten Lehrer zu suchen. Und so geht’s, liebe Schüler: Einfach den Satz „Unser Lehrer ist der Beste, weil …“ ergänzen und bis 30. Juni an lokales@tz.de schicken – oder per Brief an die tz-Lokalredaktion, Paul-Heyse-Straße 2-4, 80336 München. Eine Jury sucht den besten Vorschlag aus – und der gewinnt einen Ausstellungsbesuch für die ganze Klasse. Außerdem gibt’s für jeden Schüler eine Star-Wars-Identities-Kappe.

Sarah Brenner

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