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So wird der Christopher Street Day 2022 in München

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Von: Leoni Billina

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Das Münchner Rathaus und der Marienplatz sind mit Regenbogenfahnen geschmückt
Der Christopher Street Day findet nach zwei Jahren Corona-Pause wieder auf der Straße statt © Jens Hartmann

Zwei Jahre lang konnte der Christopher Street Day nicht traditionell stattfindet. Heuer ist es wieder so weit: Zwei Wochen Pride Week mit zahlreichen Veranstaltungen und Polit-Parade stehen an. Los geht‘s am 2. Juli.

Bunt, bunter, Christopher Street Day (CSD): Nach zwei Jahren Corona-Pause findet das große Fest der Münchner Queer-Szene endlich wieder statt! Vom 2. bis zum 17. Juli verwandeln Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender-Personen und Intersexuelle die Stadt in eine Festmeile. Dabei ist einiges geboten: Es gibt zahlreiche Veranstaltungen und Diskussionen, die Straßenfeste und die Polit-Parade sind zurück. Neu: Statt einer Pride Week gibt es zwei Wochen Programm, und die Parade läuft auf einer neuen Route.

„Less Me, More We“ ist das Motto

Unter dem Motto „Less Me, More We“ fordert die LGBTIQ*-Community mehr Solidarität mit- und untereinander. Schwule, Lesben, Bisexuelle, trans-, inter-, non-binäre und queere Menschen gehen am 16. Juli auf die Straße – für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und gegen Diskriminierung. Denn: „Sichtbarkeit schafft Akzeptanz“, sagt Patricia Schüttler vom Selbsthilfeverein Trans-Ident.

Auch Münchens zweite Bürgermeisterin Katrin Habenschaden (Grüne) betont: „Noch sind längst nicht alle Hürden auf dem Weg hin zu echter Gleichberechtigung für LGBTIQ* aus dem Weg geräumt, auch nicht in Deutschland, in Bayern, in München.“

Im Fokus stehen drei Themenschwerpunkte

Am 2. Juli beginnen die zwei Wochen Pride Week und damit ein Programm mit zahlreichen Veranstaltungen. Im Fokus stehen drei Themenschwerpunkte: Solidarität, die Forderung für einen Aktionsplan zur Gleichstellung queerer Menschen in Bayern und der Krieg in der Ukraine.

Mit München verbindet Kiew als Partnerstadt seit zehn Jahren auch eine enge Pride- und Szenepartnerschaft. „Queere Menschen sind eine vulnerable Gruppe, die eines besonderen Schutzes bedarf“, sagt Stephanie Hügler von Munich Kyiv Queer. Geflüchtete aus der Ukraine und Gäste von Munich Kyiv Queer werden am 16. Juli die Polit-Parade anführen.

Die CSD-Parade hat eine neue Route

Die startet am 16. Juli um 12 Uhr am Mariahilfplatz, dann geht es über die Reichenbachbrücke in die Fraunhoferstraße und Klenzestraße zum Gärtnerplatz, weiter zum Sendlinger Tor und über den Viktualienmarkt zum Rathaus. Im Anschluss beginnt das Straßenfest mit Bühnen am Marienplatz und in der Kaufingerstraße, Infoständen in der Innenstadt und und und… ­

Mehr Infos und das Programm unter www.csdmuenchen.de

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