Bewerbungsschluss schon 8. April

Sozialreferat: Nachfolge für Meier gesucht

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Brigitte meier in der vergangenen Woche. 

München - Was passiert an der Spitze des Sozialreferates? Brigitte Meier (51, SPD) tritt nicht mehr an. Sie hatte sich gegen Vorwürfe wehren müssen, weil ihr Jugendamt wohl Fristen für Abrechnungen hatte verstreichen lassen.

Es geht um Kosten für junge Flüchtlinge, die vom Land erstattet werden. Bis zu 1,73 Millionen Euro könnten verloren sein. Die SPD hat das Vorschlagsrecht für den Posten und will ihn nun ausschreiben lassen. „Das ist nichts Neues“, sagt Fraktionschef Alexander Reissl. „ Wir haben in der Vergangenheit immer ausgeschrieben, wenn es keine bereits bewährte Persönlichkeit gab, die sich für die Stelle aufdrängte.“ 

Neu ist aber, dass die Genossen aufs Tempo drücken. Eine Beschlussvorlage für die Vollversammlung am Donnerstag existiert bereits. Bewerbungsschluss ist der 8. April, allerdings wäre die Vorstellung der Bewerber erst Ende Juni. Dann endet die Amtszeit von Brigitte Meier. Das ist knapp! Reissl: „Uns ist daran gelegen, keine längere Vakanz an der Spitze des Referats entstehen zu lassen.“ Nun sollen sich die Kandidaten Anfang Juni vorstellen, die Wahl des Referenten wäre dann für 15. Juni geplant.

ska

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