Unter anderem auf Münchner Friedhöfen

Vorsicht: Trickbetrüger mit mieser Ring-Masche unterwegs

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Die Dreistigkeit der Betrüger kennt keine Grenzen: Auch auf Friedhöfen wird versucht, mit einem miesen Trick Geld zu machen.

München - Friedhöfe und Kirchen gelten als stille Orte. Doch zuletzt kam es in München häufig zu pietätlosen Vorfällen: Betrüger zockten Besucher mit miesen Tricks ab. Wie kann man sich dagegen schützen?

Die Masche ist simpel und doch zieht sie bei vielen: Trickbetrüger sprechen Friedhofsbesucher an und geben vor, einen kostbaren Ring auf dem Gelände gefunden zu haben. Diesen wollen sie aber nicht selbst bei der Verwaltung abgeben, da sie angeblich Angst vor der Behörde haben. Stattdessen soll der Besucher den Ring abgeben. Für diese "ehrliche" Tat verlangen die Betrüger eine Belohnung in Form von Geld.

Solche Fälle hat es in letzter Zeit laut Stadtverwaltung häufiger auf Münchner Friedhöfen gegeben. Sogar Aushänge und Plakate wurden bereits angebracht, um Friedhofsbesucher zu warnen. Das Tückische an der Sache: Die Täter treten meist äußerst freundlich auf und verwickeln Besucher in Mitleid erregende Gespräche. Viele geben sich als Flüchtlinge aus und erzählen von schwierigen Lebensumständen.

Trickbetrüger nicht nur auf Friedhöfen unterwegs

Doch die Trickbetrüger schlagen nicht nur auf Friedhöfen zu. Ein Leser berichtete am Freitag unserer Onlineredaktion, dass er selbst vor der Dreifaltigkeitskirche am Promenadenplatz auf die selbe Art und Weise angesprochen wurde. 

Wer in eine solche Lage kommt, sollte sich nicht auf ein Gespräch einlassen, rät die Behörde. Auf keinen Fall sollte man den vermeintlichen Ringfindern Geld geben. Die Ringe, welche die Trickbetrüger für ihre Abzocke verwenden, sind meist wertlos. Es ist ratsam, den Vorfall nach Möglichkeit zu melden. Neben der örtlichen Friedhofsverwaltung sollte man auf jeden Fall auch die Polizei informieren.

mm/tz

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