Für eine bessere Lebensqualität in der Stadt

Stadtrats-SPD fordert mehr Grün an Münchens Straßen

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Ein Beispiel für Platz, an dem Bäume stehen könnten: Die Adam-Berg Straße in Ramersdorf-Perlach.

München - Die grüne Stadt soll weiterhin grün bleiben, das fordert die Münchner SPD im Stadtrat. Wie das erreicht werden kann und was bisher in Sachen Begrünung passiert ist.

München ist weithin als die grüne Stadt bekannt. Fast an jeder Ecke lädt ein kleiner Park zum Entspannen ein, bunte Beete vor den Häusern sorgen für gute Laune beim Vorbeigehen. 

Der Stadtrats-SPD reicht das noch nicht aus: Sie fordern, überbreite alte Straßen zu verschmälern - zugunsten der Lebensqualität. "Auf der frei gewordenen Fläche können dann Bäume angepflanzt werden", sagt Alexander Reissl, SPD-Sprecher im Bauausschuss. Ob alleeartig, einreihig oder auch nur punktuell, das müsse dann im Einzelfall entschieden werden. 

"Dadurch würde der Straßenraum optisch deutlich aufgewertet werden und so auch die Aufenthaltsqualität für die Münchnerinnen und Münchner steigen“, erklärt Reissl.

In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Anstrengungen unternommen, den Traum von der grünen Stadt zu erhalten. Mit Bäumen gesäumt sollte beispielsweise die Schwanthalerstraße das gesamte Bahnhofsviertel aufwerten. Am Isartor sollten die Autos raus und die Bäume rein in die Stadt. Geworden ist aus beiden Plänen bislang noch nichts. Dafür schreitet die Begrünung des Luise-Kiesselbachplatzes stetig voran. Ob die die autolärm- und baustellengeplagten Anwohner dann endlich auf Aufatmen können, ist allerdings noch ungewiss: Neuesten Prognosen zufolge sollen pro Tag weiterhin 40.000 Fahrzeuge den Platz oberirdisch passieren. 

Gute Nachrichten gibt es hingegen für die Bewohner des Olympischen Dorfes: Der Stadtrat hat sich nach zahlreichen Diskussionen dafür entschieden, den Schandfleck "Busbahnhof" in eine Grünfläche umzuwandeln

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