Bereits Ende Januar

Silvester-Terrorwarnung in München: Ermittlungen eingestellt

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Polizisten an Silvester nach der Terror-Warnung vor dem Hauptbahnhof in München.

München - Die Staatsanwaltschaft München hat ihre Ermittlungen wegen der Terror-Warnung in München in der Silvesternacht eingestellt.

Die vorliegenden Informationen reichten nicht für eine Anklage aus, berichteten die Zeitungen der Funke-Gruppe am Mittwoch in ihren Internetausgaben. Die Ermittler konnten demnach nach einem Hinweis mit Namen angeblicher Terroristen keine dazu passenden realen Verdächtigen finden.

"Zu den mitgeteilten Namen konnten (auch unter Berücksichtigung unterschiedlicher Schreibweisen) keine Übereinstimmungen zu in Deutschland wohnhaften oder registrierten Personen ermittelt werden", teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I den Blättern mit. Das Ermittlungsverfahren sei deshalb bereits Ende Januar eingestellt worden.

Wenige Stunden vor dem Jahreswechsel hatten die Behörden eine Terrorwarnung in München herausgegeben und den Hauptbahnhof und den Bahnhof Pasing geräumt. Die Polizei hatte damals auf Hinweise mehrerer ausländischer Geheimdienste reagiert. Kurz zuvor hatte es Hinweise ausländischer Sicherheitsdienste auf eine siebenköpfige Terrorzelle gegeben. Die Liste der mutmaßlichen Terroristen war übereinstimmenden Berichten zufolge von einem Mann aus dem Irak gekommen.

AFP

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