S-Bahn, Mariensäule, Frauenkirche

13 Dinge, die (nur) Münchner wissen

1 von 13
Was viele nicht wissen: Aus dem Kopf der Bavaria kann man rausschauen.
2 von 13
Traditionelle Münchner Gerichte bestehen gerne mal aus Innereien. Hier präsentiert Wirt Jürgen Lochbihler vom Pschorr seine Spezialitäten-Karte.
3 von 13
Im Schottenhamel-Festzelt auf der Wiesn hat schon Albert Einstein Glühbirnen eingeschraubt.
4 von 13
Entfernungsangaben nach München werden bis zur Mariensäule am Marienplatz gemessen.
5 von 13
Walkmen und die Lautstärke, die daraus manchmal dröhnte, waren Thema von Aufklebern in der Münchner S-Bahn.
6 von 13
Die Schauburg am Elisabethplatz. Früher war hier eine der bekanntesten Discos Deutschlands.
7 von 13
Das Wappenhaus an der Nymphenburger Straße. Oben im Erker ist in der Serie "Kir Royal" die Wohnung von Klatsch-Reporter Baby Schimmerlos.
8 von 13
Die Frauenkirche ist das Herz des München-Panoramas. Dass die Türme unterschiedlich hoch sind, fällt dabei gar nicht auf.

München - "Den kennt doch jeder, das muss man wissen" – so etwas hört man in einer Stadt wie München oft. So manches gilt als Herrschaftswissen der Einheimischen, anderes könnten aber auch interessierte Zugereiste wissen. Eine kleine Auswahl.   

1. Die Bavaria an der Theresienwiese ist nicht nur einfach ein Standbild der Schutzpatronin Bayerns. In diese Figur kann man auch hineingehen. In ihrem Inneren führt eine Wendeltreppe zu einer Plattform im Kopf der Dame. Von dort hat man aus vier Sichtluken einen tollen Blick über die Theresienwiese und die Ludwigsvorstadt.

2. Die traditionelle Münchner Küche ist Innereien-lastig. Einige Wirtshäuser etwa in der Innenstadt bieten eine durchaus breite Palette dieser Gerichte an. Besonders gerne vom Kalb, aber auch Rind oder Schwein – von Hirn und Zunge bis hin zu Schwanz und Fuß wird hier (fast) alles serviert, was am Tier so dran ist.   

3. Albert Einstein hat mal auf der Wiesn gearbeitet: 1896 war er Lehrling in der Elektrofirma seiner Eltern und schraubte zum Beispiel die ersten Glühlampen im Schottenhamel-Zelt ein.  

4. Alle Entfernungsangaben zu München zum Beispiel an Autobahnen beziehen sich auf die Entfernung gemessen bis zur Mariensäule.

5. Wer in München aufgewachsen ist, kennt den herrlichen Slogan der alten S-Bahn-Aufkleber: "Aus dem Walkman tönt es grell, den Nachbarn juckt's im Trommelfell". Könnte man heute noch genauso verwenden, auch wenn die Musik meist aus Smartphones quäkt.  

6. Im heutigen Theater der Jugend, der "Schauburg" am Elisabethplatz in Schwabing, befand sich von 1967 bis 72 eine der angesagtesten Discos Deutschlands – das Blow Up. Hier traten Jimi Hendrix, Pink Floyd und Sammy Davis Jr. auf. Die Disco hatte außerdem einen Auftritt in einem Werbespot.

7. Münchner haben Helmut Dietls München-Serien "Münchner Geschichten", "Monaco Franze" und "Kir Royal" schon x-Mal gesehen. Und sie wissen dank Kennerblick bei jeder Außenszene auch, wo gedreht wurde. Die Wohnung mit dem markanten Glaserker vom Baby Schimmerlos zum Beispiel ist im Wappenhaus in der Nymphenburger Straße, Ecke Maillinger Straße.

8. Die Türme der Frauenkirche sind unterschiedlich hoch: Der Nordturm ist 98,57 Meter hoch, der Südturm nur 98,45 Meter.

9. In München gibt es noch eine Handvoll Paternoster-Aufzüge: Im Polizeipräsidium in der Ettstraße, im Städtischen Hochhaus an der Blumenstraße, im Kontorhaus 2 an der Großmarkthalle, im Deutschen Patent-und Markenamt in der Zweibrückenstraße, im Gebäude der Boston Consulting Group in der Ludwigstraße 21 und im Angerpalais, Unterer Anger 3.   

10. Auf Münchner Rolltreppen gilt inoffiziell noch immer: Links gehen, rechts stehen. Münchner lernen das von Klein auf. Wer sich nicht daran hält und gedankenversunken auf der falschen Seite steht, bringt Einheimische schnell mal zum Wutschnauben.

11. Am Eingang der Frauenkirche hat der Teufel höchstselbst seinen Fußabdruck im Boden hinterlassen. Die Sage vom "Teufelstritt" kennt in München jedes Kind.     

12. Die Frauenstatue am Alten Rathaus gegenüber der Heilig-Geist-Kirche – die schöne Julia – ist die Julia aus "Romeo und Julia". Sie war 1974 ein Geschenk von Münchens Partnerstadt Verona. Zu ihrer Geschichte gibt es sogar ein Kinderbuch: "Wie die schöne Julia nach München kam". 

13. Die zwei braungebrannten Typen mit den längeren blonden Haaren, die immer und zwar bei wirklich jedem Wetter Hotpants tragen und gerne mal öffentlich zanken, heißen Öhlschläger-Brüder und gehören im Univiertel zum Inventar.  

auch interessant

Meistgesehen

Stadt
München marod: Hier verfällt die Stadt
München marod: Hier verfällt die Stadt
Neue Tram 25 im Video: Wir durften schon mitfahren
Neue Tram 25 im Video: Wir durften schon mitfahren
Gefahrgutunfall: Große Abpump-Aktion am Rangierbahnhof
Gefahrgutunfall: Große Abpump-Aktion am Rangierbahnhof
Stadt
Spektakuläre Feuerwehr-Fotos: Mysteriöses Verschwinden eines Mannes
Spektakuläre Feuerwehr-Fotos: Mysteriöses Verschwinden eines Mannes

Kommentare