Pracht-Reptilien

Endlich wieder Stumpfkrokodile in Hellabrunn

In Hellabrunn leben wieder zwei Krokodile
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Das Männchen schlüpfte am 4. Oktober 2001 im britischen Bristol.

München - Krokodile gehören zu den Publikumsmagneten im Tierpark Hellabrunn. Jetzt gibt es nach 15 Jahren zwei Vertreter einer ganz besonderen Art zu bestaunen.

Endlich gibt es wieder Stumpfkrokodile im Münchner Tierpark! Das Weibchen kommt aus dem französischen Plouagat in der Bretagne und lebt sich ganz gemächlich ein in seinem neuen Zuhause im Urwaldhaus, testet die Schwimm- und Versteckmöglichkeiten seiner Anlage. Mittlerweile ist es knapp einen Meter groß. Ausgewachsen wird es etwa zwei Meter messen.

Der Engländer fühlt sich im Wasserbecken ganz in seinem Element.

Das Männchen aus dem britischen Marwell siedelte am 11. September nach München um und hat schon seinen Lieblingsplatz gefunden: Zwischen zwei großen Ästen im Wasserbecken, bestens getarnt, beobachtet das etwa 1,30 Meter lange Reptil aufmerksam das Geschehen um sich herum.

Noch sind die zwei Stumpfkrokodile in separaten Anlagen im Urwaldhaus gegenüber von den Schimpansen beziehungsweise den Gorillas untergebracht. Nach einer Eingewöhnungsphase sollen die beiden jedoch zusammengeführt werden.

Noch haben die beiden Krokos keinen Namen - einen Tierpaten suchen sie auch noch.

Stumpfkrokodile sind in ihren Heimatregionen in West- und Zentralafrika vom Aussterben bedroht und werden hierzulande im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm, kurz EEP, betreut. „Krokodile zählen zu den Lieblingstieren von Hellabrunn-Besuchern", erläutert Zoodirektor Rasem Baban. "Deshalb freuen wir uns, dass wir den Fans dieser Tierart nun mit den beiden Stumpfkrokodilen wieder zwei kleine Prachtexemplare bieten können."

Tierpaten gesucht!

Die beiden Neuzugänge suchen übrigens noch Tierpaten. Interessenten erhalten weitere Infos auf der Website des Tierparks oder im Service-Center am Flamingo-Eingang.

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