Auf einer Baustelle in Fürstenried

Seltsames Objekt verursacht Polizei-Einsatz

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Das Fundstück, das zunächst nicht zugeordnet werden konnte.

München - Ein Bauarbeiter findet auf einer Baustelle in Forstenried ein seltsames Objekt. Eine Bombe? Sicherheitshalber werden Polizei und LKA informiert.

Wie die Polizei berichtet, fand ein Bauarbeiter am Dienstag, 8.3. gegen 9.15 Uhr, auf einer  Baustelle in der Forstenrieder Allee ein etwa 12 Zentimeter hohes und etwa drei bis vier Zentimeter breites zylinderförmiges Gebilde. Das Objekt war durchsichtig. Darin waren deutlich erkennbar Metallspäne zu sehen. Außerdem ragte ein Gegenstand heraus, der auch als Lunte gedacht sein könnte. Die Polizei wurde verständigt.

Nach ersten Begutachtungen konnte nicht abgeschätzt werden, ob es sich bei dem seltsamen Fundstück um einen "sprengstoffverdächtigen Gegenstand", sprich eine Bombe, handeln könnte. Das Objekt wurde mit einer Baggerschaufel abgedeckt, um eine mögliche Splitterwirkung auszuschließen. Weitere Polizeistreifen kamen dazu, sperrten die anliegenden Straßen ab und informierten einen nahegelegenen Kindergarten. Um den Gegenstand zu identifizieren, forderte man Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes an.

Diese stellten vor Ort fest, dass die vermeintliche Lunte nur oberflächlich angebracht war und nicht ins Innere des Körpers führte. Das Objekt selbst bestand aus Gießharz, in das Metallsplitter eingegossen waren. Es konnte also gefahrlos abtransportiert werden. Gegen 11 Uhr wurden sämtliche Absperrungsmaßnahmen aufgehoben. Der Kindergarten wurde informiert. Durch das Ereignis wurde niemand verletzt. Die zuständigen Stellen bei der Landeshauptstadt München informierten sich über den Fortgang des Einsatzes und wurden von der Polizei über den aktuellen Erkenntnisstand auf dem Laufenden gehalten.

mm/tz

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