Wildpferde und Trampeltiere leben zusammen

In Hellabrunn gibt‘s jetzt eine exotische WG

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Die Przewalskipferde teilen sich ab sofort ihr Gehege mit den Trampeltieren. 
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Diese genießen momentan die warmen Strahlen der Wintersonne. 
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Die außergewöhnlich Wohngemeinschaft bringt Abwechslung in den Alltag der Zootiere. 

München - Ab sofort können Besucher des Tierparks Hellabrunn die Trampeltiere mit den Przewalskipferden gemeinsam in einer Außenanlage beobachten. Die beiden Tierarten leben jetzt nämlich in einer Wohngemeinschaft. 

Noch sind die Przewalskipferde etwas zurückhaltend gegenüber ihren neuen, zweihöckrigen Mitbewohnern, den Trampeltieren. Diese haben sich mit ihrem neuen Zuhause jedoch anscheinend schon ziemlich gut angefreundet und genießen bei den derzeitigen Wintertemperaturen den einen oder anderen Sonnenstrahl auf der großflächigen Anlage. 

„Mit der Vergesellschaftung der beiden Tierarten möchten wir sowohl den Trampeltieren als auch den Urwildpferden eine noch abwechslungsreichere Haltung ermöglichen“, sagt Dr. Christine Gohl, zuständige Kuratorin für die Przewalskipferde und Leitende Tierärztin im Tierpark Hellabrunn. 

Bereits seit vielen Jahren engagiert sich der Tierpark Hellabrunn mit Projektpartnern in ganz Europa für die Zucht und den Erhalt der seltenen Pferderasse. Im Rahmen mehrerer Beweidungsprojekte wird bereits eine große Anzahl der ursprünglich in asiatischen Steppen beheimateten Wildpferde betreut. 

Dank des Engagements europäischer Zoos liegt der Bestand der bedrohten Rasse aktuell bei etwa 700 Pferden in 73 Haltungen in Europa. Im Tierpark Hellabrunn leben derzeit sechs Przewalskipferde und vier Trampeltiere.

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