Todesdrama am Machu Picchu

Münchner wollte spektakuläres Foto - und bezahlt es mit dem Leben

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Die peruanische Ruinenstätte ist eine Touristenattraktion. 

München - Ein tödliches Drama hat sich am berühmten Machu Picchu in Peru ereignet: Ein Münchner wollte eine besonders spektakuläre Aufnahme - und bezahlte diese mit dem Leben.

Die traurige Nachricht aus Peru hat die Öffentlichkeit bereits am 1. Juli erreicht: Ein Mann war beim Fotografieren in der berühmten Inka-Stadt Machu Picchu tödlich verunglückt. 

Nun steht fest: Es handelt es sich um Oliver P., einen Münchner IT-Experten (51). Das berichtet die AZ. Er hat offenbar eine Absperrung an einer gefährlichen Stelle ignoriert, um ein spektakuläres Foto von der berühmten Touristenattraktion zu schießen. Ein anderer Deutscher sollte ihn laut Nachrichtenagentur AFP knipsen. "Ich werde in die Luft springen - mach ein Foto von mir zur Erinnerung", sagte der Mann laut einem Augenzeugen. 

Dabei verlor er laut Kulturdepartment der Provinzhauptstadt Cusco das Gleichgewicht und stürzte rund 100 Meter in einen Abgrund. Für ihn kam jede Hilfe zu spät: Er starb noch, bevor die Rettungskräfte bei ihm eintrafen.

Das Unglück ereignete sich am Mittwoch. Am Donnerstag wurde der Leichnam aus einer tiefen Schlucht geborgen und mit dem Zug zum Leichenhaus in das 75 Kilometer entfernte Cusco, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, gebracht. Von dort aus sollte die Überstellung nach Deutschland erfolgen. 

Die in 2360 Metern Höhe gelegene Inka-Stadt Machu Picchu aus dem 15. Jahrhundert ist ein Touristenmagnet. Bis zu 2500 Besucher werden täglich durch das gut erhaltene Ruinenlabyrinth geschleust, das seit 1983 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.

kg/afp

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