München behält den Durchblick

Optik-Messe in Riem: Das sind die neuen Brillen-Trends

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Extravagante Sonnenbrille: Dieses Exemplar im Schmetterlingslook ist auf der opti 2016 der neueste Schrei.

Trudering-Riem - München behält den Durchblick! Auf der Optik-Messe in Trudering-Riem präsentieren Aussteller aus verschiedenen Ländern die neuesten Brillen-Trends.

Bei vielen Attraktionen der "opti 2016" lohnt es sich zweimal hinzuschauen! Von Freitag bis Sonntag gibt es im Messegelände Riem wieder alles zu entdecken, was das Auge begehrt. In vier Hallen stellen rund 550 Aussteller aus über 30 Ländern ihre neuesten brillanten Ideen rund um das Thema Optik vor. Von Brillenfassungen bis zur neuesten Technik für Fachleute gibt es hier allerlei zu bestaunen und auszuprobieren. Schwerpunktthemen diesmal: Vintage-Brillen und Digitale Optometrie (also Augen-Messungen). Geöffnet sind die Pforten noch am Samstag von 9 bis 19 Uhr, sowie am Sonntag von 9 bis 17 Uhr. Die tz stellt die spannendsten Trends vor.

Schmuck für die Augen

Besonders extravagant ist dieses Exemplar (s. großes Foto) von Jimmy Crystal New York. "Man kann es als Sonnenbrille tragen oder einfach nur zur Dekoration", erklärt uns Mitarbeiterin Nadine Akyüz (33). Das Schmuckstück im Schmetterlingslook ist handbesetzt mit echten Swarovski-Kristallen und wurde ursprünglich für die New Yorker Fashion Week entworfen. So viel Schick hat seinen Preis. Stolze 330 Euro!

Das Design aus Holz oder Stein

Die Brille Naturale.

Zurück zur Natur mit den Brillen von LA/ES und Custom.6 – zwei Firmen aus Italien. Egal ob Kork, Holz oder Stein, wie es Luca Brugnoni (46) hier präsentiert, alles ist möglich. Zuerst wird eine Platte aus drei Schichten hergestellt, daraus kann man dann jede gewünschte Form ausschneiden. Echt stylisch, jedoch mit 500 Euro pro Rahmen nicht gerade ein Schnäppchen.

Die passgenaue Brille aus dem Drucker

Die Brille 3D Scan.

Mit der neuesten Technologie von Framelapp können Brillenjetzt präziser denn je angepasst werden. "Mit einem speziellen Programm wird ein dreidimensionaler Scan des Kopfes erstellt", erklärt uns Erfinder Hendrik Wieburg (35). Passend zu den Messungen wird die Brille dann im 3D Drucker gefertigt. Nach weiterer Verarbeitung und Veredelung kann sie der Kunde schließlich für 300 bis 350 Euro vom Optiker abholen.

So hat die tägliche Suche ein Ende

Die Brille FindMe.

Ist sie nun in der Tasche oder auf dem Schreibtisch? Wer hat nicht schon einmal seine Brille verlegt? Perfekt für alle Vergesslichen ist die Erfindung der Französischen Firma iHUMAN. Ihre Serie FindMe bietet eine interessante Lösung. Mit der zugehörigen App kann man die Brille anfunken. Diese gibt daraufhin einen Piepston von sich. Firmenboss Philippe Diné (50) verlegt seine Brille so schnell nicht mehr.

Die macht wirklich alles mit

Die Brille unbreakable.

Diese Brille ist wahrlich unzerstörbar. Egal, wie man sie biegt und wendet, die Rahmen der österreichischen Firma gloryfy gehen einfach nicht kaputt. Dasselbe gilt für die Linsen, "welche außerdem auch eine extrem gute optische Qualität bieten", wie uns Mitarbeiter Lars Klingström (50) versichert. Besonders interessant als Sportbrille. Der Preis liegt bei rund 100 Euro.

Sabrina Höbel

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