Ein Dutzend Leser schaut uns über die Schultern

tz-Leserforum: So entsteht die Zeitung von morgen

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So entsteht Ihre tz: Die Teilnehmer des Leserforums beim Gespräch mit Chefredakteur Rudolf Bögel ...
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... und mit Layoutchef Sebastian Raab. So entsteht eine Seite.
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Redakteur Volker Pfau zeigt eine Auswahl von alten tz-Titelseiten.
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Fotos: Markus Götzfried
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Papierrollen im Druckhaus.
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Dessen Geschäftsführer Uwe Günther zeigt, wo die fertigen Zeitungen rauskommen.
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Die Leser mit der frischen tz.

München - Zwölf Leser waren am Dienstag beim tz-Leserforum dabei und haben hautnah erfahren, wie die Zeitung entsteht.

Zwölf Leser hielten am Dienstagabend eine druckfrische tz in ihren Händen. Das ist eigentlich nichts Besonderes, schließlich gibt es die aktuellen Nachrichten immer schon am Vorabend zu kaufen. Doch diese zwölf Leser haben in den Stunden zuvor ganz genau mitbekommen, wie diese Ausgabe, der sogenannte Andruck, entstanden ist – denn sie waren beim tz-Leserforum dabei. Jetzt wissen sie, wie die Zeitung Tag für Tag entsteht. Vom Morgenkaffee bis zum Andruck.

Nach der Begrüßung im Pressehaus geht’s los: Wie läuft so ein Redaktionsalltag ab? Wie reagiert man auf die aktuellen Nachrichten? Wie oft und bis wieviel Uhr wird die Zeitung aktualisiert?

Beim Rundgang durch die Redaktion können die Leser dann sehen, wie die Redakteure arbeiten. Ein emsiges Treiben (nur unsere Redaktionsbiene summt noch schöner), klappernde Tastaturen, Telefonklingeln. In der Sport­redaktion läuft im Fernseher die Überträgung aus Wimbledon, Redakteure schwirren durch die Redaktion, kommen vom oder gehen zu einem Termin. Das kann chaotisch zugehen. Und, ehrlich gesagt: Oft genug wissen wir selber nicht, wie bei aller Hatz am Abend doch noch eine schöne Zeitung erscheint …

Ganz wichtig ist für uns, Ohr und Puls ganz nah an unseren Lesern und unserer Stadt zu haben. So erklärt Chefredakteur Rudolf Bögel, welches Thema er zur Schlagzeile macht, weil es die Leser erfahrungsgemäß am Wichtigsten finden. In unserem Konferenzraum, im Herzen der Redaktion. Und mit viel Herzblut geht’s bei Kaffee und Kuchen mit unseren Gästen um das Blatt. Die Forums-Teilnehmer erweisen sich als exzellente Kenner unserer Zeitung – sogar eine Leserin der ersten Stunde ist dabei! Toll, welche Anregungen von Ihnen allen kommen, wie Sie loben und tadeln, welche Themen Sie uns vorgeschlagen haben. Vergelt’s Gott!

Beeindruckt ist unser kluges Dutzend auch davon, wie viele Nachrichten und Bilder Tag für Tag in den Redaktionscomputern eintrudeln – und wie aus Tausenden von Meldungen die wichtigen herausgefischt werden. Nachdem die Redakteure ihre Themen festgezurrt haben, geht’s ins Layout. Dort zeigt Layoutchef Sebastian Raab, wie eine tz-Seite aufgebaut wird. Eine Kunst für sich: Fotos, Überschriften und Texte so stimmig und griffig zu vereinen, dass eine Seite vor Ihnen liegt, die Lust aufs Lesen macht.

Den Weg zur Druckerei nimmt jede Seite per Datenleitung. Unsere Besucher freilich müssen noch im Kleinbus nach Moosach. So weit ist die Teleportation noch nicht, grinst tezetchen. In der Dessauer Straße führt Geschäftsführer Uwe Günther die Gäste durchs Druckhaus, zeigt den Weg vom Entstehen der Druckplatten über den Druck bis hin zum Versand. Riesige Papierrollen, atemberaubend rotierende Druckzylinder und rasante Verpackungsanlagen – bis die druckfrische tz geboren ist. Frischer als unsere Teilnehmer hat die tz niemand bekommen …

Wer auch einmal beim tz-Leserforum dabei sein will: Im Herbst – nach Sommerferien und Wiesn – findet das nächste statt. Den Termin dafür geben wir rechtzeitig bekannt.

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