Er wollte seine Strafe reduzieren

Hoeneß-Erpresser scheitert vor Bundesgerichtshof

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Erpresser Thomas S.

München - Er hatte versucht, Uli Hoeneß zu erpressen. Doch bei der vermeintlichen Geldübergabe ging er der Polizei ins Netz. Der Mann wurde verurteilt - und zog nun vor den Bundesgerichtshof.

Er nannte sich Mister X und wollte Uli Hoeneß erpressen: Durch seinen Drohbrief vom Mai 2014 landete Thomas S. (52) aber im Knast, die Polizei hatte ihn bei der fingierten Geldübergabe über 215.000 Euro verhaftet.

Verurteilt wurde er aber länger als Uli Hoeneß selbst: 45 gegenüber 42 Monaten. Gegen das Urteil ging er in die Revision und hatte Erfolg: Am Landgericht München II wurde seine Strafe auf drei Jahre reduziert. Das Urteil sprach ausgerechnet Richter Rupert Heindl, der bereits Uli Hoeneß verurteilt hatte.

Auch diese Strafe wollte Thomas S. nochmals reduzieren. Damit scheiterte er nun aber vor dem Bundesgerichtshof. Die obersten Richter wiesen seinen Antrag zurück, weil keine Rechtsfehler im vorherigen Urteil vorgelegen hätten. Mittlerweile ist S. aber zur Bewährung wieder entlassen.

tz

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