Schwupps, da war er weg

FCB-Mitarbeiter (40) stürzt in Sickerschacht

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Hier sehen Sie die notdürftige Abdeckung – damit nicht wieder jemand in die Sickergrube einbricht.

München - Ein 40-Jähriger ist am Dienstagabend vier Meter tief in einen Sickerschacht gestürzt. Nur seine Hilfeschreie konnten ihn wieder aus der misslichen Lage befreien.

Und plötzlich war er wie vom Erdboden verschluckt: Kurz vor seiner Haustür stürzte ein 40-jähriger Mann am Dienstagabend um 21 Uhr in der Geiselgasteigstraße (Harlaching) vier Meter tief in einen Sickerschacht. Wie die Bild-Zeitung erfahren hat, ist der Mann ein Mitarbeiter des FC Bayern. David Rosenkranz analysiert für den Rekordmeister auf Video den Gegner und findet Schwachstellen. "Es war ein totaler Schock", berichtete er in der Bild von seiner Lage. "Ich dachte nur, wie weit falle ich denn noch?" 

Die unterirdische Zisterne, die für gewöhnlich das ablaufende Wasser aus der Dachrinne aufnimmt, war glücklicherweise leer. Anwohner hörten seine Hilfeschreie und alarmierten die Feuerwehr.

Feuerwehr hilft mit Strickleiter

David Rosenkranz arbeitet beim FC Bayern.

Die Berufsfeuerwehr ließ ihm kurz darauf eine Strickleiter nach unten, aber die er aus eigener Kraft wieder an die Oberfläche stieg. Beim Absturz hatte sich der Mann zwar Blessuren, aber zum Glück keine ernsthaften Verletzungen zugezogen. Er kam dennoch vorsichtshalber ambulant in ein Krankenhaus, wo sie seine Prellungen und die Platzwunde

Wie kam es zum ungewöhnlichen Unfall? Der Schachtdeckel bestand aus mit Kies abgedeckten Brettern, die im Laufe der Jahre morsch geworden waren und unter dem Gewicht des Mannes schließlich einbrachen.

tz

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