Feuerwehr evakuiert Gebäude

Butangasflasche undicht: Explosionsgefahr in Mehrfamilienhaus

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München - Das war knapp: In der Seybothstraße wird am Freitagabend eine Frau auf Gasgeruch aufmerksam. Als die Feuerwehr die Ursache im Keller findet, holt sie sofort alle 16 Bewohner aus den Wohnungen.

Am Freitagabend gegen 18.26 Uhr hat eine abströmende Butangasflasche zu einem Einsatz in der Seybothstraße geführt. 

In einem Mehrfamilienhaus nahm eine Bewohnerin Gasgeruch war. Daraufhin verständigte sie die Feuerwehr München. Als diese Eintraf war der Geruch deutlich wahrnehmbar. Da das Haus über einen Gasanschluss verfügt, wurden erste Messungen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss durchgeführt. Hier waren aber alle Messungen im Normbereich. 

Als die Einsatzkräfte auch zu Messungen ins Kellergeschoss gingen, zeigte das Messgerät eine explosionsfähige Atmosphäre an. Sofort wurde das komplette Haus evakuiert. Die 16 Bewohner, darunter ein Baby, kamen während des gesamten Einsatzes im Großraumrettungswagen unter. 

Nach umfangreichen Sicherungsmaßnahmen brach ein Atemschutztrupp eines der Kellerabteile auf. Darin befand sich eine ausströmende 11 Liter Butangasflasche. Diese wurde ins Freie gebracht. Da Butangas schwerer ist als Luft, gestalteten sich die Belüftungsmaßnahmen erheblich umfangreicher. Mit Hilfe eines explosionsgeschützten Be- und Entlüftungsgerät wurde das Gasgemisch aus dem Keller gesaugt und nach außen geblasen. 

Nach abschließenden Messungen konnten alle Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Die Feuerwehr weist im Zuge dieses Einsatzes dringend darauf hin, dass Flüssiggasflaschen aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften nicht in Kellerbereichen gelagert werden dürfen.

mm/tz

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