Pfarrer-Vorschlag - So diskutieren unsere User

Prostituierte für Asylbewerber? "Makaber und geschmacklos"

Pfarrer Ulrich Wagner.
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Pfarrer Ulrich Wagner sorgt für Diskussionsstoff.

Siegertsbrunn - Die Forderung des Pfarrers Ulrich Wagner nach Prostituierten für Asylbewerber sorgt für viel Gesprächsstoff unter unseren Usern.

Asylbewerbern sollen Prostituierte gestellt werden, damit sie ihrer sexuellen Bedürfnisse befriedigen können. Dass seine kontroverse Forderung für Diskussionen sorgen wird, war dem pensionierten Pfarrer Ulrich Wagner aus Siegertsbrunn klar. „Wahrscheinlich werden sich einige aufregen“, sagte er dem Münchner Merkur.  

Unter den Usern von tz.de, merkur-online und auf unseren Facebook-Seiten sind viele empört. Doch einige begrüßen zumindest, dass das Thema angesprochen wird.

„Mir ist gerade speiübel!“

Susanne K. macht die Forderung des Pfarrers einfach nur "Sprachlos." Deutliche Worte findet hingegen Ellie und meint, dass der Pfarrer sexuelle Gewalt gegen Frauen rechtfertigt: "Sexualität im Gewand einer Vergewaltigung als nicht beherrschbarer Naturtrieb! Mir ist gerade speiübel!" 

Ähnlich sieht es auch Hasn: "Was für ein Schwachsinn, sexuelle Übergriffe sind mit eiskalter Härte zu sanktionieren und nicht mit Puffgutscheinen. Der User Menschenverachtung: "Eine menschenverachtendere Einstellung gegenüber Prostituierten habe ich noch selten gelesen!"

Zumindest spricht es jemand an

Andere Kommentatoren finden es gut, dass Pfarrer Wagner das Thema ins Gespräch bringt. Krez: "Wir haben hier zumindest einen Vorschlag. Ob gut oder schlecht, ist zu diskutieren. Von unseren Politikern dagegen kommt nix." Ähnlich sieht es Brandl: "Ich find es klasse, dass gerade ein Pfarrer sich traut, ... das anzusprechen."

Verständnis für die Asylbewerber

Verständnis für die Situation der Asylbewerber zeigt hanz: "Ich bin ganz für die Idee, es darf jedoch nicht vom Staat bezahlt werden. Die Menschen kriegen schon 'Taschengeld', da können sie sich doch einmal im Monat 60 Euro dafür sparen. Einfach nur vermitteln und das war‘s."

LKU

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