Vorbild Eiffelturm und Empire State Building

CSU fordert: Der Olympiaturm soll in Zukunft leuchten

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Ein München Wahrzeichen im Abendhimmel: Bald soll der Olyturm zu besonderen Anlässen leuchten.

München - Der Eiffelturm erstrahlte nach dem Amoklauf in München in Schwarz-Rot-Gold, immer wieder leuchten die Wahrzeichen großer Städte zu besonderen Anlässen. Warum eigentlich nicht der Olympiaturm?

Die CSU-Stadtratfraktion hat jetzt den Antrag gestellt, den Olympiaturm bei Großereignissen oder Gedenkstunden zu beleuchten.  Jetzt sollen die technischen Bedingungen sowie die Kosten für dieses Projekt geprüft werden. Zudem sollen Termine festgelegt werden, an denen der Olympiaturm in verschiedenen Farben erstrahlen könnte. 

Die Begründung: Der Eiffelturm in Paris erstrahlte nach dem Amoklauf in München in den Deutschen Nationalfarben und die Spitze des Empire State Buildings in New York leuchtet bei verschiedenen Anlässen – beispielsweise an nationalen Feiertagen – bunt. 

"Solche symbolische Statements sind universal verständlich und erzielen maximale Aufmerksamkeit im In- und Ausland", sagt CSU-Stadtrat Hans Podiuk. Mit den Farben könne man Solidarität für Länder oder Gruppen zeigen, Trauer oder Mitgefühl bekunden, Feiertage hervorheben oder einfach Freude ausdrücken.

Das Wahrzeichen Münchens

Podiuk: "Der Olympiaturm ist als das höchste Wahrzeichen Münchens weithin sichtbar. Daher bietet er sich für Lichtprojektionen geradezu an."

Vorbild könnte der St. Patricks Day sein, heuer fand ein sogenanntes "Greening" statt: Allianz Arena, Olympiaturm, BMW Welt und zum ersten Mal auch das Hofbräuhaus wurden grün illuminiert.

mm/tz

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