Schiwys schärfste Konkurrentin hat abgesagt

Wer wird die neue Chefin im Sozialreferat?

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Links: Favoritin Dorothee Schiwy. Anette Farrenkopf lehnte ab .

München - Wird Dorothee Schiwy (43) neue Sozialreferentin der Stadt? Vieles spricht derzeit dafür, denn ihre schärfste Konkurrentin hat nach tz-Informationen bereits abgesagt!

Die amtierende Sozialreferentin Brigitte Meier (51, SPD) steht für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Sie hatte ihre Kandidatur zurückgezogen, nachdem sie wegen schlampiger Abrechungen des Jugendamtes in die Kritik geraten war (tz berichtete). Das Vorschlagsrecht für ihre Nachfolge hat die SPD, und die hatte sich entschieden, die Stelle auszuschreiben. Gesucht wird eine Frau, die Bewerbungsfrist ist am Freitag ausgelaufen. Mehr als zehn Kandidaten aus ganz Deutschland sollen sich ins Gespräch gebracht haben.

Dem Vernehmen nach gilt aber eine Münchnerin als Favoritin: die 43-jährige Dorothee Schiwy. Sie war Büro-Leiterin von Alt-OB Christian Ude – und genießt wegen ihres Organisationstalents und ihrer Durchsetzungsfähigkeit in der Verwaltung einen guten Ruf. Meier war immer vorgeworfen worden, dass sie das 4300 Mitarbeiter starke Referat nicht im Griff habe. Die Juristin Schiwy war zuletzt Verwaltungschefin im Bildungsreferat, ist seit 1. April Stadtdirektorin und Meiers Stellvertreterin!

Aus dem Rennen ist die unter der Woche ins Gespräch gebrachte Anette Farrenkopf. Die 50-jährige Leiterin des Jobcenters hat in einem

Schreiben an ihre Mitarbeiter, das der tz vorliegt, angekündigt, nicht für den Posten der Sozialreferentin zur Verfügung zu stehen.

Sascha Karowski

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