Zamperl-App des Kreisverwaltungsreferats

Diese neue App hilft allen Münchner Hundebesitzern

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Tamara Just (40) und ihre Shanti (8) sind begeistert von der neuen Zamperl-App.

München - Ab sofort gibt es für die Münchner Hundebesitzer  eine Zamperl-App des Kreisverwaltungsreferats. Was die alles kann und warum sie definitiv sinnvoll ist.

Muss der kleine Wastl-Dackel im Bavariapark an die Leine? Wo gibt’s Tüten für die Hunde-Hinterlassenschaften? Und wen rufe ich, wenn mein Tier schwer verletzt ist? Ab sofort genügt Münchner Hundebesitzern ein Blick auf ihr Smartphone. Vorausgesetzt, sie haben die Zamperl-App des Kreisverwaltungsreferats installiert. Die gibt’s jetzt kostenlos für iOS- und Android-Geräte.

Mit GPS ortet die Zamperl-App den Hundehalter. Mit einem Klick auf die Karte wird angezeigt, ob in dem Bereich Leinenpflicht herrscht, ein Hundeverbot besteht oder der Hund frei laufen darf. Gleichzeitig werden die Standorte der Tütenspender angezeigt. Der Innenstadtbereich, in dem Leinenpflicht für große Hunde über 50 Zentimeter Schulterhöhe und einige Rassen wie Boxer herrscht, ist gekennzeichnet.

Zudem fasst die App Infos rund um Hundehaltung in München zusammen. Es wird erklärt, dass es bis zu 1000 Euro Bußgeld kosten kann, wenn man den Hund auf einem Kinderspielplatz frei laufen lässt – und mit einem Klick geht’s zu einer Liste mit wichtigen Notfallnummern.

Für den langjährigen Zamperl-Besitzer ist das freilich nichts Neues. Er weiß, dass er auf die grünen Poller achten muss, weil auf diesen Flächen Hunde an die kurze Leine müssen. Doch wer sich nicht sicher ist, ob er mit Wastl ohne Leine auf der Wiese spielen darf, der guckt kurz auf sein Handy (im App-Store: „Zamperl App München“).

Hundehalterin: Die App ist praktisch

Tamara Just (40) und mutmaßlich auch ihre Shanti (8) finden die neue App super: „Wenn man mal in einem Gebiet unterwegs ist, in dem man sich nicht so gut auskennt, ist das echt praktisch. München ist im Vergleich ja eine recht entspannte Stadt, was die ganzen Regeln angeht – trotzdem gibt’s leider viele Hunde-Gegner.“ Für ein entspanntes Miteinander sei eine App da sinnvoll.

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