Mit 120 Sachen bis zur nächsten Ampel

Zivilstreife stoppt illegales Autorennen auf Ungererstraße

München - Audi R8 gegen Audi A7: Zwei junge Männer aus Erding lieferten sich auf der Ungererstraße ein illegales Autorennen. Punkte gab's am Schluss von der Polizei, nämlich die, die in Flensburg addiert werden.

Wie die Polizei am Sonntag berichtete, hatten sich ein 20-Jähriger und ein 23-Jähriger aus Erding schon am 30. April in der Nacht die Ungererstraße in München als Rennstrecke ausgesucht. Nicht auf dem Radar hatten die Raser dabei jedoch, dass sie im Visier einer Zivilstreife waren.

Es war 1.20 Uhr in der Nacht am 30. April, als einer Zivilstreife die beiden Audis auffielen, die auf der Ungererstraße stadtauswärts mit sehr hoher Geschwindigkeit fuhren, so die Polizei.

Der zivile Streifenwagen fuhr hinter den beiden Fahrzeugen her. Nachdem an einer Kreuzung die Ampel grünes Licht zeigte, fuhren die beiden Fahrzeuge sehr langsam nebeneinander auf gleicher Höhe, um den nachfolgenden Verkehr abzubremsen. Damit wollten sie offensichtlich eine freie Bahn für sich bekommen, heiß es im Polizeibericht.

Nachdem die Straße bis zur nächsten Kreuzung frei war, gaben beide Fahrzeuge Gas. Die Zivilstreife konnte nicht mithalten, da die beiden Audi sehr schnell auf über 120 km/h beschleunigten, so die Polizei.

An der Kreuzung zum Föhringer Ring konnten sie die beiden Fahrzeuge (Audi R8 und Audi A7) anhalten. Der Audi R8 wurde von einem 20-jährigen Erdinger gefahren und der Audi A7 von einem 23-jährigen Mann aus Erding. Als die beiden Fahrer auf ihre Fahrweise angesprochen wurden, reagierten sie sehr uneinsichtig, wie es im Polizeibericht heißt.

Sie wurden wegen eines illegalen Straßenrennens angezeigt. Dies kann mit einer Geldbuße von 400 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten geahndet werden.

mol/js

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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