Nach Gepäckdurchsuchung

Zwei Serben als Betrüger enttarnt

München - Zwei abgelehnte Asylbewerber sind dabei, das Land zu verlassen, als Schleierfahnder sie kontrollieren. Die machen einen erstaunlichen Fund. 

Schleierfahnder der Münchner Fahndungskontrollgruppe West kontrollierten am Dienstag, 02.02.2016, gegen 18.30 Uhr zwei abgelehnte Asylbewerber in einem internationalen Reisebus, welcher sich auf der Ausreise nach Serbien befand. Beide Personen waren verpflichtet aus der Bundesrepublik Deutschland auszureisen. 

Bei der Durchsuchung ihres Gepäcks fanden die Beamten mehrere kurz vor der Ausreise abgeschlossene Mobilfunkverträge verschiedener Mobilfunkanbieter. Als Prämien dazu erhielten die zwei Beschuldigten, ein 45-jähriger Serbe sowie eine 39-jährige Serbin, mehrere hochwertige Smartphones und Tablets. Sie gaben an, sie hätten nicht vor, die Rechnungen zu begleichen, weil sie Deutschland verlassen müssen. 

Da die erhaltenen Mobiltelefone und Tablets bereits an Dritte weiterverkauft wurden, haben sich die beiden laut Polizei rechtswidrig einen Vermögensvorteil verschafft. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wurden sie vor Ort entlassen. Gegen beide wurden Strafanzeigen wegen Betrugs eingeleitet.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

auch interessant

Meistgelesen

Legendäre Münchner Biermarke kehrt zurück
Legendäre Münchner Biermarke kehrt zurück
Technische Störung: Wer zum Flughafen will, hat ein Problem
Technische Störung: Wer zum Flughafen will, hat ein Problem
Der große Test: So schmeckt‘s auf dem Tollwood
Der große Test: So schmeckt‘s auf dem Tollwood
Mal ernsthaft. Wie soll ein 27-Jähriger in München fürs Alter vorsorgen?
Mal ernsthaft. Wie soll ein 27-Jähriger in München fürs Alter vorsorgen?

Kommentare