Braun-Gelb oder Schwarz-Weiß?

Zweite Stammstrecke: Welche Farbe passt zum Schallschutz?

München - Die zweite Stammstrecke liegt noch in weiter Ferne, die Stadt macht sich dennoch jetzt Gedanken um die Schallschutzwände. Welches der drei Farbkonzept überzeugt Sie?

Das ist notwendig, um diese noch in die Planungen aufnehmen zu können. Konkret geht es in der Sitzung der Stadtgestaltungskommission am 2. Februar um vier Abschnitte in Laim: 

  1. Am Pronnerplatz, Länge 90 Meter, Höhe fünf Meter
  2. An der Fürstenrieder Straße, Länge 220 Meter, Höhe vier Meter
  3. An der Landsberger Straße auf Höhe Sandrartstraße, 60 Meter lang, fünf Meter hoch
  4. Der Bereich Landsberger Straße südlich Strecke München-Augsburg, 765 Meter lang, fünf Meter hoch.

Die DB Netz AG überlässt es der Stadt, Gestaltungsvorschläge für die Schallschutzwände zu machen und wird diese bei der Ausschreibung berücksichtigen. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung hat daraufhin drei Farb-Konzept-Varianten erarbeitet. Bis Ende Februar muss sich die Stadt entscheiden, welche Farbe sie gerne hätte.

Welche Farb-Konstellation darf's sein?

Variante 1: Gelb und Braun

Gelb und Braun, die Farben des Wappens des ehemaligen Dorfs Laim bilden die Grundlage für das erste Farbkonzept (zur Straßenseite hin). Zur Bahnseite sollen graue Farben dominieren. Für das gelbe Konzept spricht aus Planersicht zudem, dass in Laim auffällig viele historische Gebäude mit gelbem Fassadenanstrich liegen.

Variante 2: Schwarz, Rot, Orange, Gelb und Grün

und Braun, die Farben des Wappens des ehemaligen Dorfs Laim bilden die Grundlage für das erste Farbkonzept (zur Straßenseite hin). Zur Bahnseite sollen graue Farben dominieren. Für das gelbe Konzept spricht aus Planersicht zudem, dass in Laim auffällig viele historische Gebäude mit gelbem Fassadenanstrich liegen.

Variante 3: Schwarz, Weiß, Grau

Das Gefühl von Energie und Geschwindigkeit eines Zuges soll mit diesem Versuch vermittelt werden (zur Bahnseite). Zur Straßenseite hin sollen die hellen und dunklen Wandflächen kontrastreich und unruhig angeordnet werden. Damit würden Graffitis optisch in den Hintergrund treten.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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