"Ihr Blick geht mir nicht aus dem Sinn"

Sani verliebte sich in Patientin - Suchaufruf erfolgreich

München/Rosenheim - Eine kuriose Kontaktanfrage erreichte unsere Kollegen per E-Mail: Ein BRK-Sanitäter verliebte sich in eine junge Frau aus Rosenheim. Nach einem Aufruf hat sich die junge Frau nun gemeldet.

+++ Update 14.00 Uhr:

Wie rosenheim24.de berichtet hat sich die Gesuchte mit den Worten "Hallo, ich habe gerade eure Anzeige gelesen. Ja und das bin dann wohl ich!" bei der Redaktion gemeldet und ihre Handynummer an den verliebten Sanitäter weitergeleitet. Jetzt muss es nur noch von ihrer Seite aus funken, wir drücken die Daumen.

Das war passiert:

Es passierte beim Tollwood-Winterfestival in München am 5. Dezember. Vor über einem Monat also schon - doch die Augen der jungen Frau gehen dem BRK-Sanitäter nicht mehr aus dem Kopf. 

Der junge Mann, der aus beruflichen Gründen zunächst anonym bleiben möchte, meldete sich nun über Facebook bei rosenheim24.de und bat um Hilfe. 

Er weiß, dass die Patientin 23 Jahre alt war und aus Rosenheim stammt. Sie war mit einer Freundin auf dem Winterfestival, als sie am Feuerzangenbowlen-Stand umkippte. Nicht aber, weil sie zu viel Alkohol getrunken hatte, vielmehr hatte sie den Tag über zu wenig gegessen. 

Der Sanitäter brachte die Frau zur SanStation - und dort traf ihn Amors Pfeil! 

Doch wie konnte das passieren? Die Rosenheimerin war doch sicher aufgrund ihrer Kreislaufprobleme ganz bleich im Gesicht? "Es passierte eigentlich erst später, auf der BRK-Wache. Zunächst war sie ganz aufgelöst und hatte Angst, aber ich hielt ihre Hand und wir kamen ins Gespräch. Sie war halt total lieb und ihr Blick geht mir seitdem nicht mehr aus dem Sinn", gerät der Sanitäter am Telefon ins Schwärmen. 

Sanitäter: Ich konnte meine Patientin schlecht nach ihrer Nummer fragen

Darum will er die 23-Jährige unbedingt unter anderen Umständen wiedersehen. Doch warum hat er nicht gleich die Telefonnummern ausgetauscht? "Das ging nicht. Immerhin waren auch Kollegen von mir und der Notarzt vor Ort, da konnte ich unsere Patientin schlecht so privat ansprechen", erklärt er die Situation. 

Einen zaghaften Versuch wagte er dann doch. Bei der Verabschiedung bot er der wieder Erholten und ihrer Freundin an, sie nach Rosenheim zu fahren - nach seinem Dienstschluss in sieben Stunden. Doch so lange wollten die Rosenheimerinnen auch nicht warten. Verständlich! So verschwand die Frau, doch seine Gefühle blieben bis heute.  

Nun ist also die Frage: Wer ist die Patientin und kann sie sich auch noch so lebhaft an diese erste Begegnung erinnern? Wenn sich eine Frau in dieser Beschreibung wiedererkennt und den Sanitäter kennenlernen möchte, bitten wir um eine E-Mail mit Kontaktdaten an redaktion@ovb24.de. Die Kollegen leiten die E-Mail dann an den BRK-Sanitäter weiter. 

mg

Rubriklistenbild: © Bodmer

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