"Oh Maria sei gegrüßt"

Alpenländisches Festkonzert für eine friedliche Wiesn

+
In der Wiesnkirche St. Paul wurde am Sonntag ein "Alpenländisches Festkonzert" gefeiert.

München - Der Festring München e.V., verantwortlich für die Oide Wiesn, veranstaltete am Sonntag in der Wiesnkirche St. Paul das "Alpenländisches Festkonzert" von Hans Berger, um für eine friedliche Wiesn zu bitten.

Die Wiesnwirte pilgern jährlich Mitte September nach Maria Eich, um mit dem Entzünden einer Kerze bei der Gottesmutter Maria für eine "friedliche Wiesn" zu bitten. Der Festring München e.V., verantwortlich für die Oide Wiesn, veranstaltete am Sonntag in der Wiesnkirche St. Paul das "Alpenländisches Festkonzert" von Hans Berger, um eine Woche vor Beginn der Wiesn "eine Stunde der Besinnung" zu gestalten und mit dem "Oh Maria sei gegrüßt" (1656, nach Philipp von Schönborn) um eine friedliche Wiesn zu bitten.

Der "Müllner-Peter-Chor", der "Montini-Chor", Solisten, Dreigesänge und das große Ensemble Hans Berger mit weit mehr als 50 Aktiven spielten und sangen tief ins Ohr und Seele gehenden Stückl aus Bergers verschiedenen Messen, wie der "Pater-Rupert-Mayer-Messe" oder der Messe "Dem Leben Vertrauen" mit Texten von Eugen Roth und Helmut Zöpfl.

Der Eintritt war frei, es wurde aber um Spenden für die Renovierung der Paulskirche gebeten, die zwischenzeitlich zu einem Wahrzeichen des Oktoberfestes und zu einem Zeichen für die Verbindung von Religion und Kunst geworden ist.

Unter den Gästen waren Wiesn-Stadtrat Georg Schlagbauer, Festring Präsident Karl-Heinz Knoll, Edmund Radlinger (Vorsitzender des Münchner Schausteller-Vereins), die Stadträte Helmut Pfundstein (CSU), Helmut Schmid (SPD), Manfred Newrzella (Verein Münchner Brauereiene.V.) und Wiesnwirt Toni Winklhofer mit Sohn Christian.

Ein Gast wurde von Organisator Josef M. Redl besonders begrüßt, der jüngste Spross der Wittelsbacher, Prinz Ferdinand Maria von Bayern. Er ist der Sohn von Felipa von Bayern, Tochter von Leopold Prinz von Bayern und seiner Frau Ursula, die mit ihrer Tochter Pilar ebenfalls zum Festkonzert gekommen war. Redl: "Ferdinand Maria möchte sich in die Musik einhören, die er in ähnlicher Weise in einigen Wochen bei seiner eigenen Taufe erleben wird." Die Klänge der Zither haben auf den kleinen Prinzen anscheinend sehr beruhigend gewirkt, er hat in den Armen seiner Mutter Felipa friedlich geschlummert.

ih

auch interessant

Meistgelesen

Himmel der Bayern: Die Vorteile des neuen Hackerzelt
Himmel der Bayern: Die Vorteile des neuen Hackerzelt

Kommentare