Interview im Riesenrad

Auf einen Wiesn-Ratsch mit den Pahde-Zwillingen

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Die Pahde-Zwillinge Valentina und Cheyenne machten mit der tz einen Rundgang über die Wiesn.
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Die Pahde-Zwillinge Valentina und Cheyenne machten mit der tz einen Rundgang über die Wiesn.
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Die Pahde-Zwillinge Valentina und Cheyenne machten mit der tz einen Rundgang über die Wiesn.
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Die Pahde-Zwillinge Valentina und Cheyenne machten mit der tz einen Rundgang über die Wiesn.
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Die Pahde-Zwillinge Valentina und Cheyenne machten mit der tz einen Rundgang über die Wiesn.

München - Die Pahde-Zwillinge erklären im tz-Interview, was sie an der Wiesn schätzen, wo sie ihre Dirndl kaufen und warum das Berliner Oktoberfest nicht mit dem in München mithalten kann.

Seit knapp einem Jahr steht Valentina Pahde (20) als Sunny Richter für "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" vor der Kamera. Zwillingsschwester Cheyenne, die Italianistik und Philosophie studiert, sieht die gebürtige Münchnerin seitdem nicht mehr so oft.

Auch sonst hat sich einiges geändert: Die tz schlenderte mit Valentina und Cheyenne über die Wiesn und sprach mit den beiden in 50 Metern Höhe über das Leben mit Sunny Richter, die Fernbeziehung zur Schwester und Valentinas Liebe zu Schauspielkollege Raúl Richter. Das Wiesn-Interview mit tz-Reporterin Sina Oja aus dem Riesenrad Willenborg:

Als Münchner Kindln kennen Sie beide die Wiesn ganz gut. Was macht für Sie den Charme aus?

Valentina: Ich finde es super schön, dass jeder Tracht trägt. Dieses Einheitliche gefällt mir sehr gut. Und natürlich das Essen und eine Maß Bier.

Gehört die Maß Bier auch bei Ihnen dazu, Cheyenne?

Cheyenne: Ja, auf jeden Fall. Und in welchem Zelt trinken Sie die am liebsten? Valentina: Wir sind gerne im Fisch Bäda. Das macht ein Bekannter von uns. Da finden wir auch das Essen super lecker. Das ist mal eine Abwechslung zum Hendl. Da gibt’s dann auch Fisch und es ist so klein und fein – und immer gute Stimmung. Ansonsten fühlen wir uns auch im Käfer wohl.

Valentina, Sie sprechen immer in der Wir-Form, können Sie denn allem zustimmen, was Ihre Schwester hier sagt, Cheyenne?

(Valentina und Cheyenne lachen.) Cheyenne: Sie spricht immer für uns beide. Es ist aber in der Regel so: Wenn es der einen gefällt, gefällt es auch der anderen.

Also kennen Sie keinen Streit unter Schwestern?

Valentina: Wenn es mal zum Streit kommt – was wirklich sehr selten passiert – dann ist es, wenn wir uns mal uneinig sind. Dann fliegen auch die Fetzen. Aber so schnell, wie das gekommen ist, ist es auch wieder vergessen.

Cheyenne und Valentina (gleichzeitig): Wir sind nicht nachtragend. (lachen)

Sie wirken unzertrennlich. Für Ihre GZSZ-Rolle mussten Sie, Valentina, allerdings nach Berlin ziehen. Wie funktioniert die Fernbeziehung?

Cheyenne: Am Anfang war das sehr schwierig, vor allem für mich, weil Valentina wahnsinnig viel gearbeitet hat. Und ich war die Zurückgebliebene und habe gemerkt, wie es ist, wenn ich nach Hause komme und sie nicht da ist. Mittlerweile sehe ich aber, dass sie so happy ist in Berlin, mit ihrer Arbeit, ihren Kollegen, ihrem Freund Raúl, ihrer Wohnung. Ich weiß, dass sie glücklich ist und dann bin ich auch glücklich.

Valentina, was ist in Berlin anders als in München?

Valentina: Berlin ist viel größer, und alles ist dort ein bisschen lockerer. Aber München fehlt mir schon, das ist meine Heimat. Hier habe ich meine Freunde, meine Familie. Und gerade die Wiesn fehlt mir, viel Zeit habe ich dafür dieses Jahr nämlich nicht.

Dabei gibt es doch auch in Berlin ein Oktoberfest…

Valentina: Ja, da möchten mich meine Berliner Freunde hinschleppen. Aber ich glaube, ich bekomme einen Kulturschock. Da haben bestimmt alle Plastik-Lederhosen an. Ich überlege mir das noch. (lacht)

Cheyenne, würden Sie zu Ihrer Schwester nach Berlin ziehen?

Cheyenne: Berlin ist eine coole Stadt. Gott sei Dank ist meine Schwester nicht nach Buxtehude gezogen. Ich kann mir vorstellen, dass wir irgendwann wieder zusammen sind, egal, ob das Berlin oder München ist.

In Ihrer Kindheit standen Sie gemeinsam für die ZDF-Serie Forsthaus Falkenau vor der Kamera. Wäre es bei GZSZ denkbar, Cheyenne mit ins Drehbuch zu schreiben, Valentina?

Valentina: Das wäre so schön. Ich glaube, erstmal steht das nicht an – aber man weiß ja nie.

Cheyenne: Da würde ich natürlich nie Nein sagen. Bisher habe ich kein Angebot bekommen.

Valentina: Aber das ist ja eine Daily. Da passiert ganz viel und ich kann mir schon vorstellen, dass Cheyenne irgendwann mit dabei ist.

Wie bleiben Sie bis dahin in Kontakt?

Valentina: Wir telefonieren regelmäßig.

Cheyenne: Regelmäßig heißt: zehnmal am Tag. Und dann whatsappen wir bei jeder Kleinigkeit: Wie gefallen dir die Schuhe? Was sagst du zu dem Kleid? Wir haben auf Whatsapp für alles eine Gruppe…

Valentina: …Mädels-Chat, Ausgeh-Chat, Wiesn-Chat. Auch in Sachen Dirndl scheinen Sie sich abgesprochen zu haben.

Valentina: Ja, und wir haben zwei Lieblingsmarken: Einmal Alpenherz, das tragen wir gerade. Und Daniel Fendler. Das sind unsere zwei Lieblingsdesigner. Das ist so schön schlicht.

Und auf welchem Fahrgeschäft zeigen Sie sich am liebsten im Dirndl?

Valentina: Auf dem Riesenrad. Das lieben wir. Das Schöne ist, du kannst über die ganze Wiesn gucken und siehst ganz München. Das ist schon schön, vor allem am Abend mit dem Licht. Was wir noch gerne mögen, ist Taumler.

Wirklich unter sich sind Sie dabei nie. Seit Ihrem GZSZ-Engagement werden Sie erkannt bzw. verwechselt, auch auf der Wiesn. Inwiefern leidet da die Privatsphäre?

Cheyenne: Manchmal fragen mich Leute, ob ich bei GZSZ mitspiele. Und wenn ich dann Nein sage, denken sie, ich habe einfach nur keine Lust, ein Foto mit ihnen zu machen.

Valentina: Ich finde es schön, wenn Menschen kommen und sagen, dass sie meine Arbeit schätzen. Das freut mich natürlich. Aber es gibt Momente, da möchte man gerne in Ruhe gelassen werden. Manche Fans sind auch dreist: Die kommen einfach mit ihrem Handy, nehmen dich in den Arm und wollen ein Selfie mit dir machen, während du Currywurst im Mund hast. Das ist schon passiert. Gerade, wenn ich mit meinem Freund Raúl (Richter, spielte ebenfalls bei GZSZ mit, Anm. d. Red.) unterwegs bin, ist es noch schlimmer.

Wie sehr greift das auch in Ihre Beziehung zu Raúl Richter ein?

Valentina: Wir wollten anfangs für uns behalten, dass wir zusammen sind. Am Ende hat es aber keinen Sinn gemacht. Ich bin ja stolz darauf, mit ihm zusammen zu sein und er auch mit mir. Wir sind halt bloß kein normales Pärchen: Wenn wir Essen gehen oder im Urlaub sind, werden wir fotografiert.

Valentina, hatten Sie schon die Gelegenheit, Ihrem Freund die Wiesn zu zeigen?

Valentina: Er wollte unbedingt mit, hatte dann aber einen Job. Deshalb funktioniert das dieses Jahr leider nicht. Raúl war allerdings schon mal auf der Wiesn und er hat auch eine Lederhosen. Jetzt will er mit mir in Berlin aufs Oktoberfest gehen. Schau'n mer mal. (lacht)

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