Bilanz: So verlief das Oktoberfest

Wiesn-Ticker: Ein Meer von Wunderkerzen zum Kehraus

München - Schee war's! Das 182. Oktoberfest ist am Sonntag in seinen letzten Tag gegangen – mit emotionalen Momenten in den Zelten. Hier können Sie den Ticker vom Schlusstag nachlesen.

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+++ Auf den Wiesn-Straßen leert es sich dagegen zusehens, im Top Spin drehen sich nur noch zwei Leute... Aus is' und gar is' und schad' is', dass' wahr is'.

+++ Im Hackerzelt ist die letzte Viertelstunde vom Oktoberfest 2015 angebrochen. Und schöner als mit einem Meer von Wunderkerzen kann man das größte Volksfest der Welt nicht verabschieden. Ganz ähnlich schaut's im Schützenzelt aus.

+++ Kurz vor 22 Uhr: Die Bühne des Herzkasperlzeltes leert sich langsam. Die Musiker ziehen aus. Anders im proppenvollen Himmel der Bayern: Dort liegt man sich zu den Klängen von "Tagen wie diesen " in den Armen. Im Augustiner wird derweil - sicher nicht zum ersten Mal in diesem Jahr - der "Skandal um Rosi" aufgedeckt.

+++ Im nächsten Jahr muss die Oide Wiesn pausieren: Dann steht nämlich das Zentrale Landwirtschaftsfest auf dem Programm. Herzkasperl-Zelt-Chef Beppi Bachmaier gibt sich jedoch hoffnungsvoll: "Vielleicht lässt sich der Stadtrat nächstes Jahr noch was einfallen. Schad is', dass wahr ist!" Das einzigartige Programm wird 2016 sicher vielen fehlen.

Aber bis zum Kehraus stehen hier noch alle auf den Bänken und jubeln G-Rag und den Landlerg'schwistern zu. Als die vorhin die Titelmelodie vom "Monaco Franze" gespielt haben, gab's einen Kollektiv-Ausraster.

+++ In einer Dreiviertelstunde ist Kehraus im knackevollen Herzkasperl-Zelt auf der Oidn Wiesn. Bis dahin geht's dort sehr familiär zu, berichtet tz-Reporterin Jasmin Menrad.

+++ Im Bräurosl-Zelt hat Mallorca-Star Micky Krause die Bühne erklommen und lässt alle zu den süßen Klängen seines Hits "Schatzi, schenk mir ein Foto" mitgrölen. 

Hacker-Juniorchef Thomas Roiderer mit tz-Chefredakteur Rudi Bögel, tz-Reporterin Ramona Weise und den tz-Wiesn-Madl-Finalistinnen Carolin, Julia, Marlena und Larissa.

+++ Im Hackerzelt geht - wie immer kurz vorm Kehraus - nichts mehr. Die Stimmung brodelt ihrem Höhepunkt entgegen, unsere Wiesn-Madl-Finalistinnen sind mittendrin. Sie feiern mit der tz-Redaktion im Hackerzelt. Das Augustinerzelt hingegen lässt noch Leute rein, weiß Armin Linder.

+++ Das ist doch mal ein Service: Für Bayern-Fans, die das Spiel gegen den BVB nicht sehen können, weil die Liebste auf einen Wiesn-Besuch bestanden hat, blendet der Power Tower den Zwischenstand ein.  

+++ Ins Hackerzelt kommt man noch rein, berichtet tz-Reporterin Ramona Weise. Drinnen herrscht eine Super-Stimmung. Auch der Eingang vom Hofbräuzelt sowie der von der Ochsenbraterei sind noch offen, weiß Online-Kollege Armin Linder.

+++ Hach, schön! Petrus hat Erbarmen mit den Wiesn-Gästen am letzten Tag des Oktoberfestes und legt den Schalter von trübem Nieselregen zu regelrechtem Kaiserwetter um.

+++ Heute Abend steht dann der Kehraus in den Zelten an. Im Hackerzelt geht dann beispielsweise das Licht aus. Dafür leuchten die Sterne am Himmel der Bayern und die Sternwerfer in den Händen der Gäste. Wirt Toni Roiderer verabschiedet sich auf der Bühne, dann spielt die Band "Sierra Madre". Im Schützenfestzelt gibt es immer Wunderkerzen und "Weus'd a Herz hast wie a Bergwerk" von Rainhard Fendrich. Im Hofbräuzelt läuft normalerweise "Angels" von Robbie Williams. Jedes Zelt hat so sein eigenes Ritual.

Kalter Wind auf dem Oktoberfest

+++ Jetzt kommt's RICHTIG runter in Sachen Regen. Auf einer Greisligkeitsskala von 1 bis 10 gibt unser eben eingetroffener Fußball-Spätdienst dem Wetter draußen eine 8. "Der Wettergott weint, weil die Wiesn vorbei ist", spekuliert er.

+++ Intensiv und arbeitsreich waren die vergangenen zwei Oktoberfestwochen für die Mitarbeiterinnen der Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“. Insgesamt suchten an den vergangenen Wiesn-Tagen laut Pressemitteilung 182 Frauen und 14 Mädchen Unterstützung am Security Point, darüber hinaus hatte das Team Kontakt zu 63 Begleitpersonen. Ähnlich wie bereits 2014 überwogen auch heuer die Fälle von präventiven Hilfeleistungen, in denen Wiesn-Besucherinnen, die in ihrer Eigenschutzfähigkeit eingeschränkt waren, ein sicherer Heimweg ermöglicht werden konnte.

+++ Und so sieht's gerade in der Ochsenbraterei aus.

Um 13.15 Uhr noch offen: das Hofbräuzelt.

+++ Reporterin Menrad ist vom Haupteingang bis zum Hofbräuzelt gegangen. In diesem Bereich sind ALLE Zelte Stand 13.15 Uhr noch offen. Heißt: Fischer-Vroni, Marstall, Ochsenbraterei, Hofbräuzelt.

+++ tz-Reporterin Jasmin Menrad berichtet von ihrem Oktoberfest-Rundgang: Die Münchner lassen sich die Wiesn vom Wetter nicht vermiesen. Die meisten haben nicht einmal einen Schirm dabei. Sogar im Biergarten (Ochsenbraterei) sitzen Wiesn-Besucher.

+++ Eine GANZ schlechte Idee hatten zwei US-Touristen nach ihrem Wiesn-Besuch. Und merkten es dann auch auf der Polizeiwache.

+++ Richtiggehend entspannt geht's heute an der Hackerbrücke zu, wie tz-Reporterin Ramona Weise berichtet. Zumindest verglichen mit dem gestrigen Wahnsinn.

+++ Zu den wichtigsten Fakten aus der Abschluss-Pressekonferenz haben wir hier noch einen Extra-Text für Sie.

Die Meldungen aus dem Oktoberfest-Pressebericht der Polizei vom Sonntag

+++ Noch weitere Meldungen aus dem Wiesn-Pressebericht der Polizei:

  • Am Freitag kurz vor Mitternacht kam es zu einem Widerstand gegen Beamte der Bereitschaftspolizei, die im Wiesn-Umfeld beim Verkehrssperrring eingesetzt waren. Ein 36-Jähriger beschwerte sich, aus dem Zelt geworfen zu sein - und wurde dann richtig aggressiv.

  • Ein Franzose hat gleich zweimal mit einem Masskrug zugeschlagen.

  • Am Freitag gegen 23.45 Uhr, touchierte ein Brauereilastwagen beim Rangieren einen Hydranten auf der Oidn Wiesn. Dieser wurde dadurch gänzlich aus der Verankerung gerissen. Die Feuerwehr entfernte den Hydranten vollständig und sicherte die Schadensörtlichkeit provisorisch ab. Der Schaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt.

  • Nachdem sich an den bisherigen Wiesn-Tagen nach Polizeiangaben erfreulicherweise die Aufgriffe alkoholisierter Jugendlicher auf sehr niedrigem Niveau bewegten, waren die Jugendbeamten der Festwiesn-Wache am Freitag gefordert. Als traurige Spitzenwerte waren vier 15-Jährige mit Atemalkoholwerten zwischen 1,06 und 1,78 Promille und vier 16-Jährige mit Atemalkoholwerten zwischen 0,82 und 1,94 Promille zu verzeichnen. Eine ärztliche Behandlung war bei keiner Person erforderlich. Alle Jugendlichen wurden den Eltern übergeben.

  • Ein schon 2011 und 2013 festgenommener Taschendieb versuchte es 2015 wieder. Seine Masche: Er spricht immer gezielt stark alkoholisierte Männer an. Er fragt, ob sie ihm zwei Euro wechseln können und zieht dann beim Wechselvorgang unbemerkt Geldscheine aus der Geldbörse. Fahnder stoppten heuer sein Treiben und nahmen ihn fest. Bei dem 61-Jährigen konnten über 900 Euro Bargeld in Scheinen sichergestellt werden. Der Wiederholungstäter wird dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

  • Am Samstag gegen 17 Uhr versuchte ein 58- jähriger Pole einer 36-jährigen Chinesin in einem Festzelt die Handtasche zu entreißen. Da die Frau sich massiv wehrte, schlug der 58-Jährige ihr mehrmals ins Gesicht. Zwei unbeteiligte Zeugen eilten der 36-Jährigen zu Hilfe und konnten den Räuber mit Unterstützung von zufällig vorbeikommenden Taschendiebfahndern aus der Schweiz festhalten. Der 58-jährige Pole wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft der Haftanstalt überstellt.

  • Ein 17-Jähriger wurde am Samstag gegen 20 Uhr im Service-Zentrum beim Bayerischen Roten Kreuz ärztlich behandelt. Dort randalierte er, und es wurde die Polizei verständigt. Als die hinzugerufenen Beamten ihn beruhigen wollten, versuchte der 17-Jährige, einem 22-jährigen Polizeibeamten einen Kopfstoß zu verpassen. Der Mann konnte jedoch ausweichen. Außerdem schlug der Bursche im Anschluss einem 32-jährigen Polizeibeamten zweimal mit der Faust in den Bauch. Der Polizist wurde dadurch leicht verletzt. Der 17-Jährige wurde vorläufig festgenommen und nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen von seinem Vater bei der Polizei abgeholt.

  • Mehrere Taschendiebe konnten am Wiesn-Hügel von Fahndern bei ihren Taten beobachtet und festgenommen werden.

  • Am Samstag wollte in einem Festzelt ein Duo mit Falschgeld bezahlen. Die Bedienung erkannte jedoch den falschen 50-Euro-Schein und verständigte die Polizei. Bei einer Durchsuchung konnten zudem zwei gefälschte 20-Euro-Scheine mit identischer Seriennummer aufgefunden werden. Die beiden Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

  • Ebenfalls mit Falschgeld wollte sich am Samstag gegen 20.20 Uhr ein 55-jähriger Italiener etwas zu essen kaufen. Er hatte einen gefälschten 20-Euro-Schein bei sich. Die Polizei wurde verständigt und der 55-Jährige festgehalten. Dabei zerriss er den Geldschein und versuchte, einen weiteren gefälschten 20-Euro-Schein zu verstecken. Eine 37-jährige Bedienung stellte dann in ihrer Kasse noch einen weiteren gefälschten 20-Euro-Schein fest, welcher die gleiche Seriennummer wie die anderen Scheine des 55-Jährigen hatten. Der Italiener wurde vorläufig festgenommen und nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

+++ Schlimmer Unfall nach dem Wiesn-Besuch: Ein Mann musste nach einem Sturz notoperiert werden.

+++ Der Pressebericht der Wiesn-Wache ist da - und wegen des Feiertags hat sich einiges angesammelt. Die ersten Texte, die wir online haben: Ein Mann belästigt mehrere Wiesn-Besucherinnen. Ein Kiffer bittet einen Zivilpolizisten um Feuer. Und eine Mexikanerin ist völlig durchgedreht.

+++ Fünf Mal (!) musste die Feuerwehr heuer zum Hofbräuzelt ausrücken. Inzwischen ist auch klar, warum es zu dem ständigen Alarm kam.

+++ Und noch mal zwei neue Fotostrecken von gestern: Wiesn-Rundgang Teil 1 und Teil 2.

So sah es am Sonntag gegen 11 auf der Wiesn aus.

+++ Schmuddelwetter auf der Wiesn. Es ist kalt und ziemlich windig. Trotzdem ist die Wirtsbudenstraße schon wieder stark frequentiert.

+++ Bilder, Bilder, Bilder! Unser Fotograf Karsten Lauer war gestern auf der Wiesn unterwegs und hat eifrig abgedrückt: die schönsten Dirndl, Party-Fotos aus dem Schützenfestzelt, dem Hippodrom und Mädels-Bilder - für alles haben wir separate Fotostrecken.

Oktoberfest 2015: Abschluss-Pressekonferenz im Live-Ticker

+++ Das Handyticket sei der Wiesn-Hit gewesen. Es wurden pro Tag 11.000 pro Tag verkauft, doppelt so viele wie noch im Vorjahr.

+++ Wie die MVG erklärt, gab es 3,5 Millionen Fahrgäste. 121 Mal musste der U-Bahnhof Theresienwiese gesperrt werden. Dank des massiven Polizeieinsatzes habe es aber keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben.

+++ Laut eines Journalisten hätten viele Österreicher den Wiesn-Besuch wegen der schlechten Zugverbindungen abgeblasen.

+++ Wirte-Sprecher Toni Roiderer sorgt für schallendes Gelächter unter den Journalisten. Auf die Frage, wie viele Hendl verkauft wurden, antwortet er: "Eindeutig zu wenige!" Seine ehrliche Antwort dann: Die genaue Zahl gebe es nicht, aber es hätten mehr sein können.

+++ 21 Kinder gingen auf der Wiesn verloren.

+++ Mehr als 150 ehrenamtliche Helfer und Fachärzte waren in Spitzenzeiten im Einsatz beim BRK.

+++ Es gab 600 Alkoholvergiftungen, darunter 16 Jugendliche. 40 Prozent davon waren Frauen.

+++ Drei Personen wurden reanimiert.

+++ Das BRK teilt mit: Es gab weniger Patienten, aber schwere Fälle (3300) waren's fast gleich viele wie im Vorjahr. 600 genähte Wunden! Es gab aber weniger Schnittverletzungen an den Füßen. Die Leute achten auf besseres Schuhwerk.

+++ Ein Mann habe einen Zivilpolizisten um Feuer für einen Joint gebeten, so Wenger. Dumm gelaufen ...

+++ Polizei-Sprecher Wolfgang Wenger erklärt: Es gab einen Rückgang von Einsätzen und von Straftaten. Mehr Schlägereien und weniger Taschendiebstähle, mehr Drogendelikte. Insgesamt waren's bisher 2017 Einsätze. Davon mehr als 300 alleine gestern - das war der einsatzstärkste Tag seit Jahren.

+++ Auf der Abschluss-Pressekonferenz geht's auch ums Fundbüro. Dort wurde ein Hund abgegeben. Und es ist inzwischen auch klar, wem der herrenlose Rollstuhl gehörte. Einem Schweizer Ehepaar.

+++ Und wie viel wurde getrunken? Die Antwort von der Abschluss-Pressekonferenz: 7,3 Millionen Mass Bier. Vorjahr: 7,7 Millionen.

+++ Es wurden 114 Ochsen vertilgt, sogar zwei mehr als im Vorjahr. Und mit 50 Kälbern ebenfalls zwei mehr als 2014.

+++ Festleitung, Schausteller, Marktkaufleute und Wirte zeigen sich mit dem Verlauf zufrieden.

+++ 535.000 zahlende Besucher waren's auf der Oidn Wiesn, im Vorjahr zählte man 570.000. Schmid rechnet auch heute, trotz des schlechten Wetters, mit einer gut besuchten Wiesn.

+++ Die Abschluss-Pressekonferenz zur Wiesn läuft seit 10 Uhr. tz-Reporter Johannes Heininger ist vor Ort und hat eben die ersten Infos durchgegeben. Nach Schätzung der Festleitung kamen heuer 5,9 Millionen Menschen auf die Wiesn, im Vorjahr waren es 6,3 Millionen. Die Wiesn sei heuer sehr Münchnerisch beprägt, so Wiesn-Chef Josef Schmid. Also weniger Touristen, mehr Münchner. Schmid spricht von einer typischen "Herbstwiesn." Münchner Familien hätten die Wiesn als Gemeinschaftserlebnis wiederentdeckt.

+++ Es gibt weiter einige Regentropfen auf der Wiesn.

+++ Eigentlich ist ein Wiesn-Besuch ja Grund zur Freude. Eigentlich. Doch Wilfried Blume-Beyerle ist wehmütig gestimmt. Es ist seine letzte Wiesn als Chef des Kreisverwaltungsreferats (KVR), nach 17 Jahren.

+++ Inzwischen gibt es erste Informationen zur Stammstreckensperrung gestern Abend. Demnach wurde eine Person im S-Bahn-Tunnel gemeldet. Ein Wiesn-Gänger?

+++ Da sind sie, unsere Promi-Fotos. Usain Bolt sang im Schützenfestzelt "Sex on fire", und auch sonst zeigten sich reihenweise Weltstars und Promis auf der Wiesn. Auch ein FC-Bayern-Star.

+++ Wow, gestern waren wirklich reihenweise Top-Promis auf der Wiesn. Wir sortieren gerade noch das Bildmaterial und präsentieren Ihnen in Kürze eine XXXXXL-Fotostrecke.

+++ Am Abend und in der Nacht gab's übrigens Probleme auf der Stammstrecke. Grund war ein Polizeieinsatz zwischen Hauptbahnhof und Stachus, der bis etwa 22 Uhr andauerte. Der Verkehr normalisierte sich danach langsam wieder.

+++ Wenn Sie jetzt rausgehen, nehmen Sie lieber einen Schirm mit. Laut Vorhersage ist die Wahrscheinlichkeit für Regen ziemlich hoch. Fällt der Schlusstag ins Wasser? Zumindest dürfte es weniger voll sein als gestern.

+++ Nach zwei entspannten Oktoberfest-Wochen zieht die Festleitung zusammen mit Polizei und Rettungskräften heute um 10 Uhr die Bilanz. Zur Halbzeit waren die Besucherzahlen deutlich gesunken. Wiesnchef Josef Schmid (CSU) sprach von einer „Genießer-Wiesn“ - denn das übliche Gedränge an überfüllten Zelten fehlte. In der zweiten Woche lockte aber sonniges Herbstwetter nochmals viele Besucher an. Vor allem gestern war's rappelvoll.

Bis zur Halbzeit am vergangenen Wochenende hatten rund drei Millionen Menschen das Volksfest besucht - gut zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Eine der Hauptursachen für den Besucherrückgang sahen die Veranstalter im kühlen, regnerischen Wetter. Ein weiterer Grund waren offenbar die Grenzkontrollen und eingeschränkte Zugverbindungen wegen der Flüchtlingskrise. Vor allem aus Österreich und Italien registrierten Wirte und Schausteller weniger Gäste.

+++ Nanu, wo ist denn das Traumwetter von gestern hin? Es ist zwar einen Tick wärmer als Samstag Vormittag. Dafür ist es trüb und regnet ein bisserl. Dazu ist auch etwas weniger los auf den Straßen und an den "Kaffee-/Bier-to-go"-Ständen, wie der Ticker-Dienst beim Weg in die Redaktion feststellen durften. Und Kollege Xaver Bitz berichtet vom Hauptbahnhof: "Es gibt schon Wiesn-Gänger, die sehen aber mehr verkatert aus."

+++ Knallvoll war es am Samstag auf der Wiesn - so voll, dass die Feuerwehr sogar eine Katwarn-Meldung ausgelöst hat: Das Oktoberfest und die Oide Wiesn waren überfüllt. Was ansonsten am vorletzten Wiesn-Tag passiert ist, können Sie in unserem Oktoberfest-Ticker nachlesen.

Samstags-Promis: Bolt, Robben, Gössner, Mull, Neureuther

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Rubriklistenbild: © Ramona Weise

Armin T. Linder

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